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Heute an morgen denken: Vorteile der betrieblichen Altersversorgung

Uniabsolventen und junge, motivierte Arbeitnehmer wollen nicht nur gut bezahlt werden, sie haben auch hohe Erwartungen an die sogenannten Soft Facts. Nicht unterschätzen sollte man in diesem Zusammenhang die betriebliche Altersversorgung (bAV).
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Die Bundesbürger müssen die immer größer werdende Rentenlücke durch eigene Vorsorgeanstrengungen an den Kapitalmärkten ausgleichen - eine attraktive Option ist die betriebliche Altersversorgung.
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(mpt-14/45958a). Der Mangel an Fachkräften wird die Wachstumsaussichten zahlreicher deutscher Firmen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten erheblich begrenzen. Insbesondere mittelständische Unternehmen suchen schon heute oft geradezu verzweifelt nach qualifizierten Nachwuchskräften: In den geburtenschwachen Jahrgängen, die jetzt auf den Arbeitsmarkt kommen, stehen nicht genug hochqualifizierte Absolventen zur Verfügung. Junge und motivierte Beschäftigte haben nicht nur Erwartungen an die angemessene Vergütung ihrer Arbeit - sie legen auch großen Wert auf die sogenannten Soft Facts. Eine immer größere Bedeutung bekommt in diesem Zusammenhang die betriebliche Altersversorgung (bAV). Hier erfahren Sie, welche Vorteile die betriebliche Altersversorgung in Sachen Mitarbeitergewinnung und Bindung bieten kann.

Wie kann man Mitarbeiter gewinnen und halten? Vorteile der Betrieblichen Altersversorgung

Deutsche Arbeitnehmer haben bereits seit zwölf Jahren einen Rechtsanspruch auf eine bAV - dennoch beharren Umfragen zufolge weniger als die Hälfte der Berechtigten darauf. Dabei müssten die Unternehmen ein ureigenes Interesse daran haben, ihren Beschäftigten eine bAV anzubieten und die Mitarbeiter auf diese Weise an die Firma zu binden. Weitreichende Informationen zum Thema bAV gibt es beispielsweise bei der BVUK-Gruppe (bvuk.de), die sich mit dem Bereich der Kommunikation und Beratung im Themenspektrum Vergütung und Versorgung beschäftigt und maßgeschneiderte Systeme vor allem für mittelständische Unternehmen entwickelt.

Die drei Schichten der Altersvorsorge

Die bAV wird auch die zweite Schicht im Altersvorsorgesystem genannt. Die erste Schicht bildet die gesetzliche Rentenversicherung, eine dritte Schicht können Kapitalanlageprodukte wie Lebensversicherungen, Anleihen und Aktien darstellen. Über eine bAV lässt sich der vor Renteneintritt erzielte Lebensstandard absichern - auf die gesetzliche Rentenversicherung allein sollte sich niemand mehr verlassen.

bAV nutzt den Brutto-Netto-Effekt aus

Mit der bAV lässt sich die wachsende Rentenlücke insbesondere deshalb schließen, weil sie den Brutto-Netto-Effekt ausnutzt. Wer sich als Arbeitnehmer das Gehalt teilweise in eine Betriebsrente umwandeln lässt, kann auf diese Weise Steuern und Sozialversicherungsbeiträge sparen. BVUK-Chef Michael Reizel: "Die in die betriebliche Altersversorgung eingehenden Beiträge werden vom Brutto- und nicht vom Nettolohn abgezogen." Da dieser Betrag innerhalb der gesetzlich definierten Grenzen steuerfrei bleibt und auf ihn auch keine Sozialversicherungsbeiträge fällig werden, bringt der Arbeitnehmer im Endeffekt nur etwa die Hälfte aus seinem eigenen Geldbeutel auf.

bAV verursacht den Firmen keine Kosten

Aus der bAV erwachsen den Unternehmen keine Kosten. Ganz im Gegenteil, die Firmen können stattdessen sogar Geld sparen und zudem qualifizierte Mitarbeiter deutlich besser an das Unternehmen binden. BVUK-Chef Michael Reizel: "Die bAV reduziert Lohnnebenkosten und Steuerlast. Denn zum einen zählen die Beitragszahlungen zur bAV zu den abzugsfähigen Betriebsausgaben. Zudem sind die Beitragszahlungen in eine bAV für das Unternehmen im Gegensatz zu Gehaltszahlungen im Rahmen der gesetzlichen Grenzen sozialversicherungsfrei." Für junge, mobile Arbeitnehmer ist es zudem besonders wichtig, dass die bAV mitgenommen werden kann: Beim Wechsel zu einer anderen Firma verfallen bestehende Anwartschaften auf eine Betriebsrente nicht, sondern sie können dorthin übertragen werden.

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Die Brieftasche wird sicherer

Smartphone statt Kreditkarte: Neue Apps entlasten die Brieftasche - und machen das Bezahlen mit dem Smartphone möglich. Immer mehr Tankstellen, Restaurants und Shops unterstützen inzwischen das Bezahlen per Smartphone.
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Bargeld, Kreditkarte und viele weitere Kundenservices kann man jetzt virtuell im Smartphone ablegen und nutzen. Die großen Vorteile liegen in der einfachen Bedienung und der hohen Sicherheit - selbst bei Diebstahl oder Verlust sind die Daten sicher geschützt.
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Smarte Nutzerführung, höchste Datensicherheit: Bezahlen und andere Services nutzen mit dem Smartphone.
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(djd). Mehrere Bank-, Service- und Rabattkarten, Ausweise im gleichen Format und Tickets für den öffentlichen Nahverkehr: So manche Brieftasche geht bei der Flut von unterschiedlichen Kartenformaten schier aus dem Leim. Das könnte sich schon bald ändern. Denn bereits heute ist es möglich, neben dem Bezahlen eine Vielzahl von alltäglichen Vorgängen ganz einfach mit dem Smartphone zu erledigen. Schon in naher Zukunft können mehr und mehr Services übers mobile Endgerät genutzt werden.

Zahlen mit dem Handy ist bequem und sicher

Eine Voraussetzung für Dienste wie die BASE Wallet ist eines der vielen Smartphone-Modelle, das mit dem Funkstandard NFC ausgerüstet ist. Zusätzlich benötigt man eine SIM-Karte, die ebenfalls NFC-fähig ist. Ist beides vorhanden und die Wallet aus dem Android Play Store installiert, wird das Smartphone direkt zur digitalen Brieftasche. Genutzt werden kann die virtuelle Brieftasche sofort an vielen Tankstellen, in Restaurants und bei Einzelhändlern, die das NFC-Bezahlsystem anbieten. Welche das sind, kann man unter http://www.mastercard.com/de mit dem "Pay Pass Locator" unter Menüpunkt "Services" herausfinden. Voraussetzung für die Nutzung des bargeldlosen Bezahlservices mit dem Smartphone ist die Walletcard Prepaid Maestro. Mehr Informationen dazu gibt es unter http://www.base.de im Abschnitt "Mobile Services".

Neue Angebote in den Startlöchern

Neben dem Bezahldienst gibt es bereits heute eine Reihe zusätzlicher Services. So kann etwa die Mitgliedskarte des ADAC in der Wallet gespeichert werden. Zusätzlich zeigt die virtuelle Brieftasche dem Nutzer Coupons und Aktionen in seiner Nähe an, die er über einen QR-Code, eine TAN-Nummer oder auch einfach über eine Sichtprüfung beim Händler einlösen kann. So leistet die Wallet auch einen Beitrag zum Sparen: man verpasst keine Sonderaktionen mehr. Und die virtuelle Brieftasche wird noch mehr können: In Zukunft wird es möglich sein, Karten für Bonusprogramme, Tickets für den öffentlichen Nahverkehr und sogar digitale Schlüssel in der Smartphone-Wallet zu hinterlegen.

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Keine schwierige Entscheidung

Seit der Finanzkrise hat sich das Bewusstsein für die Bedeutung der Sicherheit einer Geldanlage bei den Bundesbürgern noch einmal geschärft.
Foto: djd/BVR
Den deutschen Bankkunden geht es in erster Linie darum, dass die Kreditinstitute vorsichtig mit ihrem Geld umgehen.
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(rgz). Sicherheit der Einlagen oder größtmögliche Rendite? Die weitaus meisten Bundesbürger müssen bei dieser Frage nicht lange überlegen: Ihnen ist es wichtig, dass die Kreditinstitute vorsichtig mit den ihnen anvertrauten Geldern umgehen. Umfragen zufolge nähmen weit über 80 Prozent von ihnen sogar niedrigere Zinsen bei kurzfristigen Geldanlagen in Kauf, wenn ihnen die Banken im Gegenzug das Gefühl der Sicherheit geben würden.

Der Staat hat längst auf das Sicherheitsbedürfnis der Sparer reagiert und für alle in Deutschland tätigen Banken die Sicherung der Kundeneinlagen vorgeschrieben. Auch die EU verpflichtete per Richtlinie ihre Mitgliedsstaaten dazu, entsprechende Systeme einzuführen und Kundengelder bis 100.000 Euro abzusichern.

Die freiwillige Selbsthilfeeinrichtung des Bundesverbands der Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) beispielsweise geht über diese gesetzlichen Vorgaben allerdings noch hinaus und schützt - wie die freiwilligen Sicherungseinrichtungen der anderen Bankengruppen - die Einlagen der Kunden in vollem Umfang. Das betrifft Sparbriefe, Spar-, Termin- und Sichteinlagen sowie Festgelder, aber auch Inhaberschuldverschreibungen wie Zertifikate, die von den angeschlossenen Instituten herausgegeben wurden.

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Finanzielle Engpässe überbrücken

Die gesetzliche Rente wird künftig vielen Ruheständlern nur das Allernötigste zum Leben sichern.
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Im Sinne einer umfassenden Absicherung sollten sich vor allem Frauen frühzeitig über die private Altersvorsorge informieren.
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Von Altersarmut werden vor allem Frauen betroffen sein.
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Christoph Andersch, Experte für Berufsunfähigkeitsversicherungen bei den Ergo Direkt Versicherungen, Fürth.
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Dirk Manthey, Rentenexperte bei der Deutschen Rentenversicherung Bund, Berlin.
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Ursula Oelbe, Hildesheim, Fachberaterin für Finanzdienstleistungen (IHK), Mitglied im "Arbeitskreis FinanzFachFrauen bundesweit" (FFF).
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Marianne Sobiralski, Expertin für Altersvorsorge bei der Ergo Versicherungsgruppe, Düsseldorf.
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(djd). Mehr als die Hälfte aller Lebens- und Rentenversicherungen werden in Deutschland vorzeitig gekündigt. Oftmals zwingen veränderte Lebensumstände die Versicherungsnehmer zu diesem Schritt, der den Verzicht auf einen beträchtlichen Baustein der Altersvorsorge bedeutet. "Neben der Kündigung gibt es weitaus bessere Lösungen zur Überbrückung solcher Phasen. Soll für einen überschaubaren Zeitraum der Beitrag gesenkt werden, kann man beispielsweise eine Beitragssenkung oder eine Beitragspause beantragen", erklärt Marianne Sobiralski, Expertin für Altersvorsorge bei der Ergo Versicherungsgruppe in Düsseldorf. Für den Fall, dass auf absehbare Zeit gar keine Beiträge mehr entrichtet werden könnten, biete sich statt der Kündigung die Beitragsfreistellung an.

Moderne Altersvorsorge muss angemessene Erträge bieten

Bei einer weiter anhaltenden Niedrigzinsphase wird es für Lebensversicherer schwierig, mit herkömmlichen Methoden gleichzeitig Garantien und attraktive Renditen zu erzeugen. Nur eine Minderheit der Kunden möchte jedoch auf Produkte ohne Garantie setzen und sich selbst um die Kapitalanlage kümmern. "Eine moderne Altersvorsorge muss neben der Sicherheit in allen Zinsphasen angemessene Erträge bieten", bringt Marianne Sobiralski die zentralen Anforderungen der Kunden auf den Punkt. Mit der "Ergo Rente Garantie" aus ihrem Hause beispielsweise würden diese Wünsche verwirklicht.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Gesundheitsfragen gewissenhaft beantworten

Beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung können fehlerhafte Angaben zur gesundheitlichen Situation und zu Vorerkrankungen dazu führen, dass der Versicherungsnehmer in einem eventuellen Leistungsfall seinen kompletten Versicherungsschutz riskiert. "Die im Rahmen der Beantragung gestellten Gesundheitsfragen sollten deshalb unbedingt wahrheitsgemäß und gewissenhaft beantwortet werden", rät Christoph Andersch von den Ergo Direkt Versicherungen. Eine Vorerkrankung bedeute auch keinesfalls eine generelle Ablehnung des Antrags, es würde oftmals lediglich die konkrete Vorerkrankung einschließlich aller Folgen und Komplikationen vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.

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Bloß nichts verschenken

Die Abgabe der Einkommensteuererklärung lohnt sich in den meisten Fällen - und ist nun deutlich einfacher geworden.
Foto: djd/Bayerisches Landesamt für Steuern
Seit Anfang 2014 erleichtert die" vorausgefüllte Steuererklärung" die Erstellung der persönlichen Einkommensteuererklärung über ELSTER.
Foto: djd/Bayerisches Landesamt für Steuern
Viele Daten zur eigenen Person, die in die Steuererklärung gehören, liegen der Steuerverwaltung durch den Arbeitgeber oder durch Versicherungen bereits vor und können jetzt elektronisch abgerufen und in die Steuererklärung per Knopfdruck eingefügt werden.
Foto: djd/Bayerisches Landesamt für Steuern
Einfacher Weg zur Erstattung: Die "vorausgefüllte Steuererklärung" steht den Bürgern als neuer Service für die Erstellung der Einkommensteuererklärung zur Verfügung.
Foto: djd/Bayerisches Landesamt für Steuern
Die "vorausgefüllte Steuererklärung" steht den Bürgern als neuer Service für die Erstellung der Einkommensteuererklärung zur Verfügung. Mehr Informationen und praktische Videoanleitungen gibt es unter www.elster.de/Belegabruf im Bereich "Downloads".
Foto: djd/Bayerisches Landesamt für Steuern

(djd). Neun von zehn Bundesbürgern dürfen mit einer Steuererstattung rechnen, wenn sie ihre Einkommensteuererklärung abgeben. Dem Statistischen Bundesamt zufolge bekommen sie im Schnitt immerhin 823 Euro zurück. Die Abgabe der Erklärung lohnt sich also in den allermeisten Fällen - und trotzdem setzen sich viele Deutsche erst gar nicht an die umfangreichen Formulare oder füllen sie aus Bequemlichkeit nicht vollständig aus.

Hilfe beim lästigen Papierkram

Viel Geld wird also verschenkt, weil das Zusammentragen der Belege zu mühsam und zeitaufwendig scheint. Mit dem neuen Service, der sogenannten vorausgefüllten Steuererklärung, wird seit Anfang 2014 nun eine Hilfe zur Erledigung des lästigen Papierkrams zur Verfügung gestellt. Denn viele Daten zur eigenen Person, die in die Steuererklärung gehören, liegen der Steuerverwaltung durch den Arbeitgeber oder durch Versicherungen bereits vor und können jetzt elektronisch abgerufen und in die Steuererklärung per Knopfdruck eingefügt werden.

Bereitgestellt werden beispielsweise Lohnbescheinigungen, Mitteilungen über den Bezug von Rentenleistungen und Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie zu Altersvorsorgeaufwendungen wie etwa Riester- und Rürup-Verträgen. Auf all diese Daten können Steuerzahler ohne großen technischen und bürokratischen Aufwand über http://www.elsteronline.de nun erstmals zugreifen. Durch den neuen Service der Steuerverwaltung verringert sich das Suchen der Belege. Zudem werden Eingabefehler vermieden, da die abgerufenen Daten einfach eins zu eins in die eigene Einkommensteuererklärung übernommen werden können.

Praktische Videoanleitungen

Voraussetzungen für die Nutzung des Service sind die einmalige Registrierung im ElsterOnline-Portal mit der persönlichen Identifikationsnummer sowie die Anmeldung zum Belegabruf. Auch der Lebenspartner, Steuerberater oder der Lohnsteuerhilfeverein können bevollmächtigt werden, die Belege abzurufen und bei der Erstellung der Einkommensteuererklärung zu verwenden. Unter http://www.elster.de/Belegabruf im Bereich "Downloads" gibt es mehr Informationen und praktische Videoanleitungen.

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Bescheid wissen, Vorteile nutzen

Einfacher Weg zur Erstattung: Die "vorausgefüllte Steuererklärung" steht den Bürgern als neuer Service für die Erstellung der Einkommensteuererklärung zur Verfügung.
Foto: djd/Bayerisches Landesamt für Steuern
Viele Daten zur eigenen Person, die in die Steuererklärung gehören, liegen der Steuerverwaltung durch den Arbeitgeber oder durch Versicherungen bereits vor und können jetzt elektronisch abgerufen und in die Steuererklärung per Knopfdruck eingefügt werden.
Foto: djd/Bayerisches Landesamt für Steuern
Seit Anfang 2014 erleichtert die "vorausgefüllte Steuererklärung" die Erstellung der persönlichen Einkommensteuererklärung über ELSTER.
Foto: djd/Bayerisches Landesamt für Steuern
Die Abgabe der Einkommensteuererklärung lohnt sich in den meisten Fällen - und ist nun deutlich einfacher geworden.
Foto: djd/Bayerisches Landesamt für Steuern
Die "vorausgefüllte Steuererklärung" steht den Bürgern als neuer Service für die Erstellung der Einkommensteuererklärung zur Verfügung. Mehr Informationen und praktische Videoanleitungen gibt es unter www.elster.de/Belegabruf im Bereich "Downloads".
Foto: djd/Bayerisches Landesamt für Steuern

(djd). Kaum jemand macht sie gern, den meisten graut es sogar davor: Die jährliche Erstellung der Einkommensteuererklärung gehört zu den Dingen, die man gern hinausschiebt. Zu mühsam und zeitaufwendig ist das Zusammentragen der Belege.

Ein neuer Service der Steuerverwaltung erleichtert und vereinfacht diese Arbeit nun: Seit Anfang 2014 wird den Bürgern die "vorausgefüllte Steuererklärung" zur Verfügung gestellt. Damit kann man die bei der Steuerverwaltung von Arbeitgebern oder Versicherungen zur eigenen Person übermittelten Daten elektronisch abrufen. Bereitgestellt werden Lohnbescheinigungen, Mitteilungen über den Bezug von Rentenleistungen und Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie zu Riester- und Rürup-Verträgen. Auf diese Weise verringert sich das mühsame Suchen der Belege erheblich. Zudem werden Eingabefehler vermieden, da die abgerufenen Daten einfach in die eigene Einkommensteuererklärung übernommen werden können.

Voraussetzung für die Nutzung sind die einmalige Registrierung im ElsterOnline-Portal mit der persönlichen Identifikationsnummer sowie die Anmeldung zum Belegabruf. Auch der Lebenspartner, Steuerberater oder der Lohnsteuerhilfeverein können bevollmächtigt werden, die Belege abzurufen und bei der Erstellung der Einkommensteuererklärung zu verwenden. Unter http://www.elster.de/Belegabruf im Bereich "Downloads" gibt es mehr Informationen und praktische Videoanleitungen.

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"Umfassend absichern"

Andrea Schneider, Referatsleiterin der Pflegekasse bei der KKH Kaufmännischen Krankenkasse, Hannover. Expertin für Unterstützungsleistungen im Pflegefall.
Foto: djd/KKH Kaufmännische Krankenkasse
Christine Sowinski, Krankenschwester, Diplom-Psychologin, Pflegeexpertin, Kuratorium Deutsche Altershilfe.
Foto: djd/KDA Wilhelmine-Lübke-Siftung e.V.
Athanasios Almbanis, Experte für Pflegevorsorge und Pflegezusatzversicherung bei der DFV Deutsche Familienversicherung AG.
Foto: djd/DFV Deutsche Familienversicherung AG
Bernd Meißnest, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Geriatrie. Leiter des Zentrums für Altersmedizin am LWL-Klinikum Gütersloh.
Foto: djd/LWL-Klinikum Gütersloh
Der demographische Wandel wird zu einem starken Anstieg bei den Pflegebedürftigen führen - das Thema Pflege beschäftigt deshalb viele Menschen.
Foto: djd/DFV AG/iceteastock - Fotolia.com
Früh vorsorgen: Die Bundesbürger wissen, wie wichtig eine rechtzeitige Pflegevorsorge ist.
Foto: djd/DFV AG
Frauen haben aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung ein deutlich größeres Risiko, später einmal pflegebedürftig zu werden und an Demenz zu erkranken.
Foto: djd/DFV AG/Monkey Business Images - shutterstock.com
Während statistisch gesehen jeder dritte Mann damit rechnen muss, einmal pflegebedürftig zu werden, ist es bei Frauen jede zweite.
Foto: djd/DFV AG/Gilles Lougassi - shutterstock.com
Private Pflegevorsorge ist unverzichtbar, die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung reichen meist bei weitem nicht aus.
Foto: djd/DFV AG/Robert Kneschke - shutterstock.com

(djd). Etwa zweieinhalb Millionen Bundesbürger sind derzeit auf Pflege angewiesen, bis 2050 wird sich diese Zahl vermutlich auf knapp 4,5 Millionen verdoppeln. Private Pflegevorsorge ist daher unverzichtbar, denn die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung reichen für den Pflegefall bei weitem nicht aus. Athanasios Almbanis, Vorsorgeexperte bei der DFV Deutsche Familienversicherung AG, die sich auf Pflegevorsorge spezialisiert hat, weiß: "Mit rund zwei Dritteln aller abgeschlossenen Verträge hat sich das Pflegetagegeld unter den Möglichkeiten für private Pflegevorsorge klar durchgesetzt. Vorteile dieses Produkts sind die hohe Flexibilität im Produktaufbau, die günstige Beitragskalkulation und die feststehende Höhe der Leistung." Und wann sollte man eine private Pflegevorsorge abschließen? "Je früher desto besser", rät Almbanis. Mit Blick auf den dramatischen Anstieg von Demenzerkrankungen sei es bei der Tarifwahl auch wichtig, diesen Fall umfassend abzusichern. "Demenzkranke erhalten zwar Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung, sie reichen aber bei Weitem nicht aus. Darum bieten wir zum Beispiel eine besonders umfassende Absicherung des Demenzrisikos ", betont Almbanis.

Alle Pflegestufen einbeziehen
Wichtig, so Almbanis, sei in diesem Zusammenhang auch die Einbeziehung aller Pflegestufen, beginnend ab Stufe 0: "Das ist die klassische Demenz, von der Frauen wegen ihrer durchschnittlich um fünf Jahre längeren Lebenserwartung besonders stark betroffen sind. Deshalb sollte Demenz in den Pflegestufen eins bis drei auch gesondert berücksichtigt werden, denn Demenzkranke haben einen erhöhten Betreuungsaufwand." Gehe man davon aus, dass mehr als 70 Prozent der Pflegebedürftigen zu Hause betreut werden, werde klar, dass dies häufig mit starken Einkommenseinbußen der Pflegenden und hohen Kosten für hinzugezogene Pflegefachkräfte einhergehe. Daher sollte ein Versicherungsschutz ohne finanzielle Einschränkung gerade auch für diese Laienpflege zu Hause gewährleistet sein -zudem sollte auch immer die stationäre Pflege eingeschlossen sein.

Pflegereform dürfte nicht ausreichen
Die von der Bundesregierung geplante große Pflegereform wird nach Ansicht von Athanasios Almbanis nicht ausreichen, um das Pflegeproblem nachhaltig zu lösen: "Zusätzliche private Vorsorge wird auch künftig dringend notwendig sein, da die gesetzliche Pflegeversicherung auch in Zukunft eine "Teilkaskoversicherung" bleiben wird."

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