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Der Kunde, das flexible Wesen

Das Bestellen der Waren vom PC, Tablet oder Smartphone aus wird immer beliebter - und stellt den stationären Handel vor ganz neue Herausforderungen.
Foto: djd/www.americanexpress.de
Die Straße wird immer mehr zum Showroom: Geschäfte übernehmen die Funktion von großen Schaufenstern - bestellt wird dann aber oftmals mobil und online von zu Hause aus.
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(djd). Der M-Commerce - also das Bestellen der Waren per Handy oder Tablet - ist auf dem Vormarsch und stellt den stationären Handel vor ganz neue Herausforderungen. Einer Umfrage des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel (BEVH) zufolge nutzen bereits 57 Prozent aller 40 Millionen deutschen Smartphone-Besitzer ihr Handy auch zum Einkaufen, damit hat sich der Anteil der Mobile Shopper in nur drei Jahren mehr als verdoppelt.

Verzahnung zwischen stationärem Handel und mobilem Shopping

Die Zukunft des Einkaufens wird in einer noch viel engeren Verzahnung zwischen stationärem Handel und mobilem Shopping bestehen, die Kunden werden ständig flexibel zwischen beiden Einkaufsvarianten wählen. Um im Wettbewerb zu bestehen, müssen lokale Händler noch mehr Wert auf das Einkaufserlebnis im Laden legen - und möglichst parallel auch auf allen technischen Plattformen präsent sein. Wer wiederum im M-Commerce aktiv ist, muss darauf achten, dass der Kunde die Angebote komfortabel nutzen kann, die Darstellung der Waren auf dem Smartphone und der Bezahlprozess dürfen nicht zu kompliziert sein.

Trendforscher entwickelt Shopping-Szenarien

American Express und Payback haben mit dem Trendforscher Professor Peter Wippermann einige Zukunftsszenarien entwickelt, die auf diese enge Verzahnung zwischen stationärem Handel und mobilem Shopping hindeuten. Demnach kaufen und bezahlen die Verbraucher künftig noch mehr als heute "on the go": Die Sonntagsbrötchen werden via Smartphone bestellt - und auch direkt mobil bezahlt. Zudem werden auch der Bäcker oder Metzger um die Ecke an Bonusprogrammen teilnehmen oder sogar eigene anbieten. Die Punkte kann man im Geschäft, online und rund um die Uhr mit einer mobilen Kundenkarte via App sammeln. Auch in Sachen Beratung wird dem stationären Handel mobile Konkurrenz erwachsen: Virtuelle Berater finden per Webcam den Weg auf das Smartphone oder das Tablet. Die Straße wird immer mehr zum Showroom: Geschäfte übernehmen die Funktion von großen Schaufenstern - bestellt wird dann aber oftmals mobil und online von zu Hause aus.

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Private Vorsorge ist unverzichtbar

Der demografische Wandel wird zu einem starken Anstieg bei den Pflegebedürftigen führen.
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Private Pflegevorsorge ist unverzichtbar, die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung reichen meist bei weitem nicht aus.
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Die Reformbemühungen der Politik sind zwar begrüßenswert, dennoch vermissen Pflegeexperten ein klares Signal an die Bürger, dass private Vorsorge unverzichtbar ist.
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Während statistisch gesehen jeder dritte Mann damit rechnen muss, einmal pflegebedürftig zu werden, ist es bei Frauen jede zweite.
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(djd). Die von der Bundesregierung für 2015 geplante Pflegereform wird nach Ansicht von Athanasios Almbanis, Experte für Pflegevorsorge bei der DFV Deutsche Familienversicherung AG, nicht ausreichen, um das Pflegeproblem nachhaltig zu lösen. "Egal wie die Reform im Detail aussehen wird: Die gesetzliche Pflegeversicherung ist und bleibt eine Teilkaskoversicherung", so Almbanis. Die Reformbemühungen seien zwar begrüßenswert, dennoch vermisst Almbanis ein klares Signal der Politik an die Bürger, dass private Vorsorge auch weiterhin unverzichtbar sein werde. "Die Bürger selbst sollten sich die Frage stellen: Wo stehe ich und meine Familie, wenn ich heute plötzlich zum Pflegefall würde?" Aus der ehrlichen Antwort auf diese Frage würde sich fast automatisch die Notwendigkeit privater Vorsorge ergeben.

Demenzfall umfassend absichern

Die Zahlen sind dramatisch genug: Etwa zweieinhalb Millionen Bundesbürger sind derzeit auf Pflege angewiesen, bis 2050 wird sich diese Zahl vermutlich auf 4,5 Millionen verdoppeln. "Mit einer privaten Vorsorge sollte man möglichst früh beginnen, denn gerade in jungen Jahren kostet gute Pflegevorsorge nicht mehr als ein Abend im Kino", rät Almbanis. Mit Blick auf den Anstieg von Demenzerkrankungen sei es bei der Tarifwahl auch wichtig, diesen Fall umfassend abzusichern: "Demenzkranke erhalten zwar Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung, sie reichen aber bei weitem nicht aus."

Hoher Betreuungsaufwand

Wichtig, so Almbanis, sei daher die Einbeziehung aller Pflegestufen schon ab Stufe 0, da Demenzkranke einen erhöhten Betreuungsaufwand haben. Gehe man davon aus, dass mehr als 70 Prozent aller Pflegebedürftigen zu Hause betreut werden, werde auch klar, dass dies häufig mit starken Einkommenseinbußen für die Pflegenden und hohen Zusatzkosten einhergehe. Ein Versicherungsschutz sollte daher gerade auch für diese "Laienpflege" gewährleistet sein und den Betroffenen die freie Wahl zwischen häuslicher und stationärer Pflege ermöglichen. Auch diese Aspekte habe man daher bewusst bei der Tarifgestaltung berücksichtigt.

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Lebensversicherung mit Perspektive

Wer in Sachen Zinsen Optimist ist, sollte auf das neue Konzept in der privaten Rentenversicherung setzen. Es bietet alle Chancen für eine Extrarendite.
Foto: djd/Allianz
Wer bei der privaten Altersvorsorge auf lebenslang laufende Leistungen bei hoher Sicherheit setzt, kommt an der Lebens- oder privaten Rentenversicherung nicht vorbei. Anbieter wie die Allianz reagieren mit innovativen Konzepten auf das derzeitige Niedrigzinsumfeld.
Foto: djd/Allianz
Keine Altersvorsorge ist so günstig und sicher wie eine Rentenversicherung. Und wer etwas weniger Garantie akzeptiert, bekommt die Chance auf mehr Rendite.
Foto: djd/Allianz
Beim Sparen für das Alter darf am Ende nicht zu wenig Geld und "zu viel Leben" übrig bleiben. Nur die Rentenversicherung zahlt eine lebenslange Rente - unabhängig davon, wie alt der Kunde wird. Darauf sollten die Bundesbürger neben langfristig guten Renditen bei gleichzeitig hoher Sicherheit achten.
Foto: djd/Allianz
Die Lebensversicherung nur auf die klassische Rentenversicherung zu reduzieren, greift zu kurz. Mit Perspektive und den kapitalmarktnahen Produkten macht die Allianz beispielsweise ihren Kunden weitere Angebote mit neuen Garantien und zusätzlichen Renditechancen.
Foto: djd/Allianz

(djd). Die Kapitalmarktzinsen sind im Keller: Und das schon eine ganze Zeit lang. Die Sparer machen sich Sorgen um ihre Zinserträge: Denn im aktuellen Niedrigzinsumfeld sind die Renditen für alle Sparprodukte niedriger als gewohnt. Vor diesem Hintergrund suchen die Kunden nach einer Altersvorsorge, die auch Renditechancen bietet. Wichtig ist dabei vielen, dass sie mindestens die eingezahlten Beiträge zurückerhalten. Und genau das bietet das neue Vorsorgekonzept "Perspektive" der Allianz Leben.

Der Kunde hat die Wahl

"Bei ,Perspektive' erhalten die Kunden neben einer hohen Sicherheit die Aussicht auf eine zusätzliche Renditechance. Diese attraktive Kombination kommt bei unseren Kunden sehr gut an", sagt Gudrun Trieb von Allianz Leben und ergänzt: "Unsere Kunden können sich optional auch weiterhin für klassische oder kapitalmarktorientierte Produkte entscheiden." Die Kunden erhalten bei Perspektive eine gesamte Verzinsung von mindestens 4,5 Prozent und damit 0,3 Prozentpunkte mehr als bei einer klassischen Rentenversicherung. "Die Kosten für die Absicherung der Garantien fallen hier geringer aus. Diese Einsparung geben wir den Kunden in Form einer höheren Verzinsung weiter", erklärt Trieb. Das neue Produkt bietet den Kunden wichtige Sicherheiten: die Gewissheit, dass zum Rentenbeginn und im Todesfall mindestens die eingezahlten Beiträge bereitstehen, eine lebenslange Mindestrente, sowie eine Leistung bis ans Lebensende - egal wie alt der Vorsorgende wird.

Garantiezins ist nur das untere Sicherheitsnetz

Nach den Plänen der Bundesregierung wird der Höchstrechungszins der Lebensversicherung zum 1. Januar 2015 von bislang 1,75 Prozent auf 1,25 Prozent sinken. Dies betrifft insbesondere neue Verträge des Vorsorgekonzeptes Klassik. Bei bestehenden Verträgen gilt nach wie vor der jeweils bei Vertragsschluss vereinbarte Rechnungszins. "Die Diskussion um den Garantiezins führt in die Irre", betont Gudrun Trieb. Entscheidend sei für die Kunden bei einer klassischen Rentenversicherung die gesamte Verzinsung, der Garantiezins sei nur das untere Sicherheitsnetz.

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Chancen gezielt nutzen

Wer in Sachen Zinsen Optimist ist, sollte auf das neue Konzept in der privaten Rentenversicherung setzen. Es bietet neben Sicherheiten auch Chancen für eine Extrarendite.
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Wer bei der privaten Altersvorsorge auf hohe Sicherheit mit  lebenslang garantierten  Leistungen setzt, kommt an eine Rentenversicherung nicht vorbei. Anbieter wie die Allianz reagieren mit innovativen Konzepten auf das derzeitige Niedrigzinsumfeld.
Foto: djd/Allianz
Keine Altersvorsorge ist so günstig und sicher wie eine Rentenversicherung. Und wer etwas weniger Garantie akzeptiert, bekommt eine Chance auf mehr Rendite. Die Allianz beispielsweise macht mit Perspektive ein Angebot, das einen Zinsvorsprung bringt: Bei einem 30-jährigen Vertrag besteht die Chance auf rund 4,5 Prozent mehr Kapital als bei einem klassischen Produkt.
Foto: djd/Allianz
Beim Sparen für das Alter darf am Ende nicht zu wenig Geld und "zu viel Leben" übrig bleiben. Nur die Rentenversicherung zahlt eine lebenslange Rente - unabhängig davon, wie alt der Kunde wird. Darauf sollten die Bundesbürger neben langfristig guten Renditechancen bei gleichzeitig hoher Sicherheit achten.
Foto: djd/Allianz

(djd). Angesichts der niedrigen Kapitalmarktzinsen wollen viele Menschen Sicherheit und Renditechancen ihrer Altersvorsorge neu ausbalancieren. Wichtig ist ihnen dabei, dass sie neben einer höheren Renditechance auf alle Fälle mindestens die eingezahlten Beiträge zurück erhalten. Seit einem Jahr geht Marktführer Allianz Leben mit dem innovativen Vorsorgekonzept Perspektive deshalb neue Wege.

Attraktive Kombination kommt gut an

"Mit Perspektive bieten wir den Erhalt der eingezahlten Beiträge, eine lebenslange Mindestrente und die Chance auf eine zusätzliche Rendite. Diese attraktive Kombination kommt bei unseren Kunden sehr gut an", so Gudrun Trieb von Allianz Leben. Dies bestätigen auch die Zahlen: Inzwischen wurden über 50.000 Verträge abgeschlossen mit einem Wert von knapp zwei Milliarden Euro. "Dies ist für uns die erfolgreichste Produkteinführung aller Zeiten, inzwischen entscheidet sich jeder dritte Kunde für das neue Vorsorgekonzept", sagt Trieb. Konkret entfielen über 38 Prozent der im ersten Halbjahr 2014 über die Agenturen des Versicherers verkauften privaten Altersvorsorgeverträge auf Perspektive.

Der Kunde hat die Wahl

"Die Kunden können sich weiterhin für das klassische oder die kapitalmarktorientierten Vorsorgekonzepte entscheiden. Optional bieten wir ihnen aber nun auch das neue Konzept an", betont Trieb. Die Kunden erhalten dort eine gesamte Verzinsung von mindestens 4,5 Prozent und damit 0,3 Prozentpunkte mehr als bei einer klassischen Rentenversicherung. "Die Kosten für die Absicherung der Garantien fallen bei Perspektive geringer aus. Diese Einsparung geben wir in Form einer höheren Verzinsung weiter", sagt Trieb. Zudem werde die Rente erst zum Rentenbeginn berechnet. Damit könne der Kunde an einer künftigen eventuell besseren Zinsentwicklung teilhaben. "Denn auch Zinstäler gehen irgendwann vorüber", weiß Trieb.

Das neue Konzept biete die aus der Rentenversicherung bekannten Sicherheiten: die Gewissheit, dass zum Rentenbeginn und im Todesfall mindestens die eingezahlten Beiträge ausbezahlt werden, eine lebenslange Mindestrente und eine Leistung bis ans Lebensende.

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Flexibel bleiben

Die Lebensversicherer erweitern ihr Produktangebot. Neue Lösungen balancieren Sicherheitskomponenten und Renditechancen neu aus - in Abhängigkeit von der Entwicklung an den Kapitalmärkten und zugeschnitten auf die individuelle Situation des Kunden.
Foto: djd/AXA
Erst Renditechancen eröffnen die Möglichkeit, eine auskömmliche Altersvorsorge aufbauen zu können.
Foto: djd/AXA
Das Besondere an der neuen "Relax Rente" von Axa: Der Kunde kann während der gesamten Vertragslaufzeit seine Altersvorsorge neu ausbalancieren.
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(djd). Fast jedem Bundesbürger ist bewusst, dass die gesetzliche Rente in den meisten Fällen nicht ausreichen wird und daher zusätzlich privat vorgesorgt werden muss. Für die meisten steht dabei die Sicherheit im Fokus. Hohe Sicherheiten gehen jedoch oftmals einher mit niedrigen Renditechancen. Rendite spielt jedoch in der Altersvorsorge eine wichtige Rolle, auch wenn sie nicht ohne gewisse Risiken zu haben ist. Erst Renditechancen eröffnen die Möglichkeit, eine auskömmliche Altersvorsorge aufbauen zu können.

Die Lebensversicherer erweitern daher zunehmend ihr Produktangebot. Neue Lösungen balancieren Sicherheitskomponenten und Renditechancen neu aus - in Abhängigkeit von der Entwicklung an den Kapitalmärkten und zugeschnitten auf die individuelle Situation des Kunden. Hinzu kommt ein Vorteil, den nur eine Rentenversicherung bietet: Sie leistet im Gegensatz zu allen anderen Vorsorgeformen ein Leben lang - egal, wie alt der Kunde wird.

Sicherheit und Renditechance

"Wir möchten als Lebensversicherer Altersvorsorgeprodukte anbieten, die Rendite, Sicherheit und Flexibilität bestmöglich miteinander in Einklang bringen", sagt beispielsweise Dr. Patrick Dahmen, im Axa-Vorstand verantwortlich für das Geschäftsfeld Vorsorge. Unter dem Namen "Relax Rente" hat dieser Anbieter eine neue Form der Altersvorsorge entwickelt. Kunden haben dabei in jedem Fall die Garantie, dass sie die eingezahlten Beiträge zum Ende der vereinbarten Vertragslaufzeit zurückerhalten. "Gleichzeitig profitieren sie von einer intelligenten Steuerung der Kapitalanlage, um Renditechancen nutzen und so die Kaufkraft im Alter absichern zu können", so Dahmen.

Das Vorsorgekonzept wird in drei Varianten für unterschiedliche Risikoneigungen angeboten: Bei "Comfort" wird bei einer längeren Laufzeit zunächst stärker in renditeorientierte Anlagen investiert, später werden Kapitalmarktgewinne vermehrt abgesichert. "Classic" richtet sich an vorwiegend sicherheitsbewusste Anleger, die Variante "Chance" an diejenigen, für die Rendite im Vordergrund steht. Alle drei Varianten sind zudem mit einem Versicherungsschutz gegen das Risiko der Berufsunfähigkeit kombinierbar.

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Eigene Daten online abrufen

Einfacher Weg zur Erstattung: Die "vorausgefüllte Steuererklärung" steht den Bürgern als neuer Service für die Erstellung der Einkommensteuererklärung zur Verfügung.
Foto: djd/Bayerisches Landesamt für Steuern
Die Abgabe der Einkommensteuererklärung lohnt sich in den meisten Fällen - und ist nun deutlich einfacher geworden.
Foto: djd/Bayerisches Landesamt für Steuern
Seit Anfang 2014 erleichtert die "vorausgefüllte Steuererklärung" die Erstellung der persönlichen Einkommensteuererklärung über ELSTER.
Foto: djd/Bayerisches Landesamt für Steuern
Viele Daten zur eigenen Person, die in die Steuererklärung gehören, liegen der Steuerverwaltung durch den Arbeitgeber oder durch Versicherungen bereits vor und können jetzt elektronisch abgerufen und in die Steuererklärung per Knopfdruck eingefügt werden.
Foto: djd/Bayerisches Landesamt für Steuern

(mpt-14/49918). Neue oder veränderte Steuergesetze und immer neue Vorschriften: Die meisten Bundesbürger haben den Eindruck, dass sie jedes Jahr mehr Zeit für die Erstellung ihrer Steuererklärung benötigen. Ein Ende der lästigen Zettelwirtschaft ist aber absehbar: Seit Anfang 2014 gibt es die "vorausgefüllte Steuererklärung" unter elster.de/Belegabruf als neuen Service der Finanzverwaltung. Sie vereinfacht und erleichtert die Arbeit an der Steuererklärung.

Steuererklärung wird komfortabler

Das Ausfüllen der Steuererklärung wird deutlich einfacher: Viele Daten zur eigenen Person, die in die Steuererklärung aufgenommen werden müssen, sind bei der Steuerverwaltung durch den Arbeitgeber oder durch Versicherungen schon vorhanden und lassen sich mit dem neuen Service jetzt elektronisch abrufen. Verfügbar gemacht werden etwa Mitteilungen über den Erhalt von Rentenzahlungen, Nachweise über Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung oder auch die Lohnbescheinigung des Arbeitgebers. Aufwendungen im Zusammenhang mit der Altersvorsorge wie etwa Einzahlungen in Rürup- und Riester-Verträge sind ebenfalls bereits erfasst und werden nun elektronisch zur Verfügung gestellt.

Steuerzahler können ohne großen technischen und bürokratischen Aufwand den neuen Service der Finanzverwaltung nutzen. Der zeitliche Aufwand für das Suchen von Belegen sinkt deutlich. Ein weiterer positiver Effekt: Eingabefehler werden vermieden, weil die verfügbaren Daten eins zu eins in die eigene Einkommensteuererklärung per Mausklick übertragen werden.

Sicherheit geht vor Schnelligkeit

Für die Nutzung des neuen Services muss man sich einmalig und kostenlos im ElsterOnline-Portal mit der persönlichen Identifikationsnummer sowie der Anmeldung zum Belegabruf registrieren lassen. Wenn die persönliche Identifikationsnummer und die Aktivierungs-ID eingegeben wurden, erhält man ein Softwarezertifikat und vergibt eine eigene PIN. Danach ist nur noch die Anmeldung zum Belegabruf notwendig. In der Praxis ist dieses Verfahren für den Nutzer sehr einfach. Dennoch sind gemäß dem Motto "Sicherheit geht vor Schnelligkeit" einige Maßnahmen notwendig, um einen Missbrauch der Daten von vornherein zu verhindern. Für die einzelnen Schritte gibt es auch praktische Videoanleitungen unter elster.de/Belegabruf im Bereich Downloads.

Umfang der Daten soll erweitert werden

Der Abruf der Daten ist täglich und rund um die Uhr möglich. Die Daten können selbstverständlich auch mehrfach abgerufen werden. Auf diese Weise lässt sich feststellen, ob inzwischen alle relevanten Daten an die Steuerverwaltung übermittelt wurden und die Erklärungsabgabe beziehungsweise Veranlagung nunmehr erfolgen kann. Sukzessive soll im Übrigen der Umfang der bereitgestellten Daten erweitert werden.

ELSTER kann noch viel mehr

Über ELSTER kann der Steuerzahler neben der Einkommensteuererklärung einschließlich Belegabruf (vorausgefüllte Steuererklärung) noch weitere Erklärungen abgeben. Dazu gehören:

- Körperschaftsteuererklärungen
- Umsatzsteuer-Voranmeldungen
- Lohnsteuer-Anmeldungen
- Kapitalertragssteuer-Anmeldungen

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Private Pflegevorsorge ist unverzichtbar

Andrea Schneider, Referatsleiterin der Pflegekasse bei der KKH Kaufmännischen Krankenkasse, Hannover. Expertin für Unterstützungsleistungen im Pflegefall.
Foto: djd/KKH Kaufmännische Krankenkasse
Christine Sowinski, Krankenschwester, Diplom-Psychologin, Pflegeexpertin, Kuratorium Deutsche Altershilfe.
Foto: djd/KDA Wilhelmine-Lübke-Siftung e.V.
Athanasios Almbanis, Experte für Pflegevorsorge und Pflegezusatzversicherung bei der DFV Deutsche Familienversicherung AG.
Foto: djd/DFV Deutsche Familienversicherung AG
Bernd Meißnest, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Geriatrie. Leiter des Zentrums für Altersmedizin am LWL-Klinikum Gütersloh.
Foto: djd/LWL-Klinikum Gütersloh
Der demographische Wandel wird zu einem starken Anstieg bei den Pflegebedürftigen führen - das Thema Pflege beschäftigt deshalb viele Menschen.
Foto: djd/DFV AG/iceteastock - Fotolia.com
Früh vorsorgen: Die Bundesbürger wissen, wie wichtig eine rechtzeitige Pflegevorsorge ist.
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Frauen haben aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung ein deutlich größeres Risiko, später einmal pflegebedürftig zu werden und an Demenz zu erkranken.
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Während statistisch gesehen jeder dritte Mann damit rechnen muss, einmal pflegebedürftig zu werden, ist es bei Frauen jede zweite.
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Private Pflegevorsorge ist unverzichtbar, die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung reichen meist bei weitem nicht aus.
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(djd). Die Renten von Frauen sind im Durchschnitt sehr viel niedriger als die der Männer. Auf der anderen Seite haben Frauen aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung ein deutlich größeres Risiko, später einmal pflegebedürftig zu werden und an Demenz zu erkranken. Zusätzliche private Pflegevorsorge ist demzufolge vor allem für Frauen unabdingbar.

Sie ist nach Ansicht von Experten selbst dann nötig und sinnvoll, wenn dafür nur ein begrenztes Budget zur Verfügung steht. "Bereits mit einem Monatsbeitrag von etwa 40 Euro kann bei uns beispielsweise eine 40-Jährige eine gute Absicherung in Form einer Pflegetagegeldversicherung aufbauen", betont Athanasios Almbanis, Experte für Pflegevorsorge und Pflegezusatzversicherung bei der DFV Deutsche Familienversicherung AG. Mit Blick auf den Anstieg von Demenzerkrankungen sei es bei der Tarifwahl auch wichtig, gerade diesen Fall umfassend abzusichern. "Hierfür haben wir ein besonders leistungsstarkes Pflegetagegeld entwickelt", so Almbanis. Zudem habe man bei den Tarifen besonders auf die Absicherung der unteren Pflegestufen geachtet, in denen 70 Prozent der Betroffenen am längsten verweilen würden.

Der staatlich geförderte Pflege-Bahr wiederum, am besten in Kombination mit einer Ergänzungsdeckung, sei gerade für jüngere Menschen hochinteressant, so Almbanis. Bei niedrigem Eintrittsalter biete diese Produktvariante schon für geringe Beträge einen sehr guten Schutz. "Ab einem Eintrittsalter von 35 bis 40 Jahren empfehle ich einen ungeförderten Tarif. Denn ab dann reicht die Versicherungsleistung der Pflege-Bahr-Tarife nicht mehr aus, um die finanzielle Pflegelücke wirksam zu schließen."

Frauen vom Thema Pflege in besonderer Weise betroffen

Frauen sind vom Thema Pflege gleich doppelt betroffen. Während statistisch gesehen jeder dritte Mann damit rechnen muss, einmal pflegebedürftig zu werden, betrifft dies jede zweite Frau. Auch die durchschnittliche Pflegeverweildauer ist für Frauen aufgrund der deutlich höheren Lebenserwartung entsprechend länger als bei Männern. Auf der anderen Seite wird auch die Pflege von Angehörigen noch immer überwiegend von Frauen erbracht. "Wenn mehrere Kinder für die Pflege der Eltern infrage kommen, sollte man sich unbedingt gemeinsam an einen Tisch setzen und besprechen, wer etwas für die Eltern tun kann. Auf keinen Fall sollte man sich als Frau darauf einlassen, die einzige Ansprechperson zu sein", rät Christine Sowinski, Krankenschwester, Diplom-Psychologin und Pflegeexpertin beim Kuratorium Deutsche Altershilfe. Manches Familienmitglied brauche seine Zeit, um sich in diese Situation hineinzufinden. Darüber hinaus werde oft die Leistungsfähigkeit von ambulanten Diensten unterschätzt. Und unterschätzt werde oft auch das ehrenamtliche und freiwillige Engagement anderer Bürger.

Symptome für eine demenzielle Erkrankung

Demenz ist für Angehörige eine enorme Belastung, denn die Betreuung ist in den mittleren bis späten Stadien fast rund um die Uhr notwendig. "Generell sollte man bei Symptomen wie einer zunehmenden Vergesslichkeit, Orientierungsstörungen, Störungen der Merkfähigkeit und Konzentration sowie Einschränkungen in der Durchführung von alltäglichen Abläufen zur weiteren Abklärung einen Facharzt konsultieren", rät Bernd Meißnest, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Geriatrie und Leiter des Zentrums für Altersmedizin am LWL-Klinikum Gütersloh. Meißnest warnt davor, dass es gerade bei einer demenziellen Erkrankung schleichend zu einer Überforderung der pflegenden Angehörigen kommen könne. Entlastung könnte eine ambulante Pflege, Tagespflege oder Kurzzeitpflege bringen. "In eine private Pflegevorsorge sollten daher immer alle Pflegestufen einbezogen sein, beginnend ab Stufe 0, das ist die klassische Demenz", rät Athanasios Almbanis. Im Fall einer demenzbedingten Pflegebedürftigkeit zahle die gesetzliche Pflegeversicherung äußerst wenig, die Lücke sei hier besonders groß. Eine private Demenzabsicherung sei deshalb besonders wichtig.

Vorbereitung auf Begutachtung durch den MDK

Ein Antrag auf Feststellung der Pflegebedürftigkeit bei der Krankenkasse führt zu einem Besuch des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherungen (MDK). "Damit sich der MDK einen umfassenden Überblick über den Hilfebedarf verschaffen kann, sollte man sich bereits im Vorfeld notieren, in welchen Bereichen Hilfestellungen benötigt werden und welche Zeiten dafür erforderlich sind. Dabei kann ein Pflegetagebuch behilflich sein", betont Andrea Schneider, Referatsleiterin der Pflegekasse bei der KKH Kaufmännischen Krankenkasse in Hannover. Die ständige Pflegeperson oder eine Person, die zum aktuellen Hilfebedarf Auskunft geben kann, sollte bei der Begutachtung anwesend sein.

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