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"Je früher, desto besser"

Der demographische Wandel wird zu einem starken Anstieg bei den Pflegebedürftigen führen.
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Frauen haben aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung ein deutlich größeres Risiko, später einmal pflegebedürftig zu werden und an Demenz zu erkranken.
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Während statistisch gesehen jeder dritte Mann damit rechnen muss, einmal pflegebedürftig zu werden, ist es bei Frauen jede zweite.
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Private Pflegevorsorge ist unverzichtbar, die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung reichen meist bei weitem nicht aus.
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Athanasios Almbanis, Vorsorgeexperte bei der DFV Deutsche Familienversicherung AG.
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(djd). Etwa zweieinhalb Millionen Bundesbürger sind derzeit auf Pflege angewiesen, bis 2050 wird sich diese Zahl vermutlich auf knapp 4,5 Millionen verdoppeln. Ein Großteil der Deutschen wird dann in der einen oder anderen Form in seiner Familie und dem persönlichen Umfeld mit dem Thema Pflegebedürftigkeit konfrontiert sein. Private Pflegevorsorge ist daher unverzichtbar, denn die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung reichen für den Pflegefall bei weitem nicht aus.

Frauen von Demenz besonders stark betroffen

Wann sollte man eine private Pflegevorsorge abschließen? "Je früher, desto besser", rät beispielsweise Athanasios Almbanis, Vorsorgeexperte bei der DFV Deutsche Familienversicherung AG, die sich auf Pflegevorsorge spezialisiert hat. Mit Blick auf den dramatischen Anstieg von Demenzerkrankungen sei es bei der Tarifwahl wichtig, auch diesen Fall umfassend abzusichern. "Demenzkranke erhalten zwar Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung, sie reichen aber bei weitem nicht aus. Darum bieten wir zum Beispiel eine besonders umfassende Absicherung des Demenzrisikos an", betont Almbanis. Frauen seien wegen ihrer im Vergleich zu Männern durchschnittlich um fünf Jahre längeren Lebenserwartung im Übrigen besonders stark vom Demenzrisiko betroffen.

Versicherungsschutz auch für Laienpflege

Gehe man davon aus, dass mehr als 70 Prozent der Pflegebedürftigen zu Hause betreut werden, werde klar, dass dies häufig mit starken Einkommenseinbußen der Pflegenden und hohen Kosten für hinzugezogene Pflegefachkräfte einhergehe, betont Athanasios Almbanis. "Daher sollte ein Versicherungsschutz ohne finanzielle Einschränkung gerade auch für diese Laienpflege zu Hause gewährleistet sein, immer sollte auch die stationäre Pflege eingeschlossen sein", betont der Vorsorgeexperte. Die von der Bundesregierung geplante große Pflegereform werde nicht ausreichen, um das Pflegeproblem nachhaltig zu lösen: "Zusätzliche private Vorsorge wird auch künftig dringend notwendig sein, da die gesetzliche Pflegeversicherung auch in Zukunft eine ,Teilkaskoversicherung' bleiben wird."

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Kleine Raten - sichere Zukunft

Ganz gleich ob als Arzt, Ingenieur, Lehrer oder Führungskraft in der Wirtschaft - ein Hochschulstudium ist immer noch die beste Absicherung für einen gut dotierten Arbeitsplatz.
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Wer rechtzeitig mit dem Sparen beginnt, kann die Investition in die Zukunft seiner Kinder und Enkel mit verhältnismäßig kleinen Raten sicherstellen.
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Wolfram Erling, Leiter Zukunftsvorsorge bei Union Investment.
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(djd). Ein entscheidender Faktor für den Wohlstand kommender Generationen ist eine möglichst gute Ausbildung. Doch ein Studium oder eine weiterführende Qualifikation, die man auf dem sogenannten zweiten Bildungsweg erlangt, bringen nicht zu unterschätzende Kosten mit sich. Das Sparen fürs Kind oder für die Enkel ist deshalb die beste Investition, die Eltern und Großeltern vornehmen können, meint Wolfram Erling, Leiter Zukunftsvorsorge bei Union Investment im Interview:

Welche Vorteile hat ein Hochschulstudium auf dem heutigen Arbeitsmarkt?

- Ein Hochschulstudium ist allen pessimistischen Aussagen zum Trotz immer noch die beste Absicherung für einen gut bezahlten Arbeitsplatz - ganz gleich ob man später als Arzt, Ingenieur, Lehrer oder Führungskraft in der Wirtschaft tätig ist. Die jüngste Studie des HIS-Instituts für Hochschulforschung in Hannover belegt diese Einschätzung: Demnach befand sich zehn Jahre nach dem Hochschulabschluss nur ein Prozent der Absolventen in der Arbeitslosigkeit, 41 Prozent haben dagegen schon eine Führungsposition inne.

Es gibt aber noch immer das Klischee vom taxifahrenden Akademiker.

- Dieses altbekannte Zerrbild konnte in der Studie eindrucksvoll widerlegt werden. Denn sage und schreibe 97 Prozent der Uniabsolventen üben einen Beruf aus, der ihrer Ausbildung angemessen ist. Eine möglichst gute Bildung ist also die Basis, um für die Zukunft in finanzieller Hinsicht bestmöglich aufgestellt zu sein.

Ein Studium ist allerdings nicht umsonst, mit welchen Kosten muss man rechnen?

- Einkünfte von immerhin durchschnittlich 864 Euro im Monat benötigte ein durchschnittlicher Student im Jahr 2012 für seine Lebenshaltungskosten und eventuelle Studiengebühren. Das ergab die jüngste Sozialerhebung, die vom Deutschen Studentenwerk durchgeführt wurde. Angenommen, ein 2012 geborenes Kind möchte mit 20 Jahren einen Studiengang beginnen, der schließlich zum Master führt. Bei einer Dauer des Studiums von fünf Jahren liegen die gesamten Kosten - Stand 2012 - immerhin bei fast 52.000 Euro. Bei einer durchschnittlichen Inflationsrate von jährlich rund zwei Prozent würden die Kosten dieses Masterstudiums im Jahr 2032 schon 77.000 Euro betragen.

Wie und wann sollte man für diese Kosten vorsorgen?

- Wer rechtzeitig mit der Vorsorge beginnt, kann die Investition mit relativ kleinen Raten sicherstellen. Um diese 77.000 Euro in einem Zeitraum von 20 Jahren zur Verfügung zu haben, müsste man mit einem Fondssparplan wie etwa unserem "UniNachWuchs" rund 190 Euro im Monat sparen, wenn man von einer Rendite von etwa fünf Prozent pro Jahr ausgeht. Da die Eltern in der Regel aber nicht die kompletten Kosten eines Studiums schultern, sind bei einem Finanzierungsbedarf von 50 Prozent bereits 95 Euro pro Monat ausreichend, um die Finanzierung des Studiums zu gewährleisten. Und: Je früher man einsteigt, desto geringer ist die Belastung bei einer solchen Investition in die Zukunft der Kinder und Enkel.

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Zahnersatz: Kosten sparen, über die Grenze fahren?

Mut zur Lücke muss heute niemand mehr haben - der Haken bei den vielen Möglichkeiten der modernen Zahnmedizin sind allerdings die Kosten.
Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen/thx
Zahnlücken können heute auf vielfältige Weise geschlossen werden, etwa durch ein fest sitzendes Implantat. Allerdings muss man sich die moderne Zahnmedizin auch leisten können.
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(djd). Für ein gesundes Gebiss bis ins hohe Alter steht heute modernste Zahnmedizin zur Verfügung. Der Haken daran sind die Kosten. Denn bereits seit einigen Jahren gilt für gesetzlich Krankenversicherte die sogenannte Festzuschussregelung, was enorme Zuzahlungen etwa beim Zahnersatz auslösen kann. Unter http://www.experten-im-chat.de/zahnersatz gibt es viele Informationen und Expertentipps rund um dieses Thema.

Zahnersatz aus dem Ausland?

Eine der Konsequenzen aus den hohen Zuzahlungen: Bei immer mehr Versorgungsfällen kommen die Kronen und Implantate aus dem Ausland. Immer mehr Bundesbürger fahren sogar zur Behandlung ins Ausland. Professor Dr. med. Dr. med. dent. Eberhard Fischer-Brandies, Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie in München und Gutachterreferent der Bayerischen Landeszahnärztekammer: "Generell kann man nicht sagen, dass das im Ausland verwendete Material den deutschen Qualitätsmaßstäben nicht entspricht. Zu uns kommen allerdings vor allem solche Patienten, bei denen die Versorgung im Ausland nicht geklappt hat."

Fischer-Brandies warnt auch davor, dass Auslandszahnbehandlungen häufig unter Zeitdruck erfolgen würden: "Wenn man also nicht sehr grenznah wohnt und gegebenenfalls nicht mehrere zusätzliche Termine einplanen kann, würde ich bei umfangreichen Zahnbehandlungen in jedem Fall zur Behandlung am Wohnort raten." Darüber hinaus habe es wesentliche Vorteile, wenn der Zahnarzt die individuellen Voraussetzungen des Patienten kenne.

Nachbehandlung kann teuer werden

Auch Dr. med. dent. Hinderk Ohling, Zahnarzt aus München, würde generell zwar nicht zum Aufsuchen eines Zahnarzts im Ausland raten. Wenn man es doch wagen wolle, so sollte man im Vorfeld ausreichend Informationen über die infrage kommende Praxis einholen. Eventuell gebe es auch ein Bewertungsportal, an dem man sich orientieren könne. Zur Nachbehandlung, so Ohling, könne man dann auch zu einem Zahnarzt in Deutschland gehen, wofür allerdings separate Kosten anfallen. Im Extremfall könne es passieren, dass die gesamte im Ausland eingegliederte Arbeit wieder entfernt werden müsse: "Ob es dann Regressansprüche gegen den ausländischen Zahnarzt gibt, hängt vom jeweiligen Heil- und Kostenplan beziehungsweise vom Vertrag zwischen Patient und Zahnarzt ab", so Ohling.

Mit Zusatzpolicen kann man sich gegen hohe Kosten schützen

Nicht nur mit einer Fahrt ins Ausland, sondern vor allem auch mit leistungsstarken Zusatzpolicen können sich Kassenpatienten gegen die hohen Kosten einer qualitativ hochwertigen Zahnersatzversorgung absichern. Bei den Zahnzusatztarifen hat der Kunde heute die Qual der Wahl. "Eine private Zahnzusatzversicherung sollte Leistungen für zahnerhaltende Maßnahmen und Zahnersatz vorsehen", betont Michaela Franz, Expertin für Zahnzusatzversicherungen bei den Ergo Direkt Versicherungen. Zahnerhaltende Maßnahmen seien etwa die Individualprophylaxe, Kunststofffüllungen, Einlagefüllungen, Knirscherschienen, Wurzel- und Parodontosebehandlungen. Zahnersatzmaßnahmen seien Kronen, Brücken, Prothesen oder Implantate und implantatgetragener Zahnersatz sowie deren Reparaturen. "Diese Leistungen sind in unserem Tarif 'Privatpatient beim Zahnarzt' enthalten", erklärt Franz. Beim Fürther Direktversicherer gebe es mit dem Tarif "Zahn-Ersatz-Sofort" sogar einen Tarif, den man noch nutzen könne, wenn der Zahnarzt bereits einen Heil- und Kostenplan für Zahnersatz vorgelegt habe. Zudem könne man mit dem "Zahnkosten-Optimierer" einen kostenlosen und unverbindlichen Preisvergleich der geplanten Zahnersatzmaßnahme durchführen lassen.

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Bezahlbare Pflege

Wer die Privatsphäre mit einer Betreuungskraft teilt, muss sich auf ihre Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit verlassen können.
Foto: djd/Promedica Plus Franchise GmbH
Die meisten Senioren möchten in den eigenen vier Wänden versorgt werden. Osteuropäische Pflegekräfte leisten dazu seit Jahren einen wichtigen Beitrag.
Foto: djd/Promedica Plus Franchise GmbH

(djd). Die Lebenserwartung in Deutschland steigt weiter an. Doch mit ihr wächst auch die Zahl derer, die im Alter Betreuung oder Pflege benötigen. Die meisten Betroffenen möchten so lange wie möglich einen Heimaufenthalt vermeiden. Eine Alternative zu finden ist jedoch nicht einfach. "Bei der häuslichen Pflege lässt die Gesundheitspolitik Betroffene und ihre Angehörigen oftmals im Stich. Der deutsche Staat hat bis heute keine bezahlbare Alternative zum Alten- und Pflegeheim im Rahmen der häuslichen Pflege entwickelt", sagt Prof. Lothar Knopp, Staatsrechtler an der Universität Cottbus.

An seriöse Anbieter wenden

Eine solche bezahlbare Alternative ist beispielsweise der Einsatz einer Betreuungskraft aus Osteuropa. Doch auch hier gibt es Unsicherheiten, etwa über die Rechtssicherheit der Dienste. Hinzu kommt die wachsende Sorge, der neue Mindestlohn verteuere die Angebote und mache sie unattraktiv. Dann besteht die Gefahr, dass Senioren und Angehörige Angebote aus dem Bereich der Schwarzarbeit nutzen. Das ist gefährlich und illegal, weder für Betreuer noch für Betreute gibt es Sicherheiten.

Daher sollte man sich an seriöse Anbieter wenden, die passende Betreuungskräfte vermitteln und die gesamte Organisation ihres Aufenthalts übernehmen. Im Beratungsgespräch werden auch die finanziellen Möglichkeiten diskutiert und fair bezahlte Betreuer ausgewählt. "Der Einsatz osteuropäischer Pflegehilfen in der häuslichen Pflege ist für viele die einzige Möglichkeit, um in Würde in den eigenen vier Wänden versorgt zu werden", so Prof. Knopp.

Hohe Qualitätsstandards

Das Vermittlungsangebot ist groß, viele kleine Unternehmen bieten ihre Dienste an. Ihr Geschäftsmodell ist jedoch häufig nicht transparent genug. Der Marktführer Promedica Plus etwa hat daher hohe Qualitätsstandards entwickelt, die unter anderem vom TÜV Rheinland zertifiziert wurden. Die vermittelten Betreuer zahlen Steuern, leisten Sozialabgaben und sind versichert. Ihr Einsatz erfolgt im Rahmen der europäischen Dienstleistungsfreiheit und damit auf einer sicheren Rechtsgrundlage.

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Doppelt vorgesorgt hält besser

Nur 40 Prozent haben für die Rente und für den Fall der Pflegebedürftigkeit privat vorgesorgt.
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Es ist ein gutes Gefühl, für den Ruhestand und für die Pflege vorgesorgt zu haben.
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Die Sicherheit einer guten Vorsorge genießt nur, wer rechtzeitig an Rente und Pflege denkt.
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Wer zum Pflegefall wird, hat fast immer einen erhöhten Geldbedarf.
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(djd). Dass man für die Zeit nach der Berufstätigkeit privat vorsorgen muss, weil die gesetzliche Rente für den gewohnten Lebensstandard nicht ausreicht, ist den meisten bekannt. Doch noch längst nicht genügend Bundesbürger haben ausreichend gehandelt. Danach gefragt, ob ihre private Altersvorsorge ausreichen würde, um eine schwere oder gar schwerste Pflegebedürftigkeit zu finanzieren, sagten nur 40 Prozent, dass sie für die Rente und für den Fall der Pflegebedürftigkeit privat vorgesorgt hätten. Das ergab eine aktuelle Emnid-Studie im Auftrag der Nürnberger Versicherungsgruppe.

Finanzierung der Pflege könnte schwerfallen

18 Prozent der Befragten haben nur eine private Altersvorsorge, eine zusätzliche private Pflegevorsorge käme demnach für sie nicht infrage. Die Finanzierung der Pflege könnte ihnen dann allerdings schwerfallen - selbst wenn die Rente in gesunden Jahren ausreicht. Umgekehrt haben neun Prozent der Befragten nur eine private Pflegevorsorge, aber keine zusätzliche private Altersvorsorge. Ob sie sich im Ruhestand auch mal das eine oder andere Extra leisten können, ist fraglich. Mehr zum Thema gibt es auch unter Ratgeberzentrale.de.

Erhöhte Rente bei Pflegebedürftigkeit

"Inzwischen gibt es Lösungen, die sowohl den Ruhestand als auch die Pflegebedürftigkeit absichern", sagt Jürgen Hansemann von der Nürnberger Versicherungsgruppe. Die "VorteilsRente" beispielsweise garantiere als eine von wenigen Versicherungen am Markt nicht nur eine lebenslange Rente, sondern übernehme auch einen Teil des finanziellen Pflegerisikos. Das gilt ebenso für den Demenzfall.

Konkret funktioniert das Modell so: Sobald der Kunde pflegebedürftig ist, hebt der Versicherer die Altersrente an. Die Zahlung der erhöhten Leistung erfolgt auch, wenn die Pflegebedürftigkeit wieder enden sollte, die höhere Zahlung bleibt also lebenslang garantiert. Vor Beginn der Rentenzahlung ist im Pflegefall oder bei schwerer Krankheit eine steuerfreie Kapitalauszahlung möglich. Ab Rentenbeginn sorgt die Option der Kapitalentnahme für finanzielle Flexibilität.

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Den Wohlstand sichern

Wer im Alter die anhaltende Vitalität genießen möchte, muss hierfür auch privat vorsorgen. Dabei sollte man auch die staatlichen Zuschüsse wie etwa beim Riester-Sparen in Anspruch nehmen.
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Anleger sollten stärker die Chancen von Aktieninvestments nutzen und in einer zunehmend komplexen Anlagewelt die Unterstützung von Experten suchen.
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Wer heute seinen Wohlstand und den der eigenen Kinder sicherstellen will, muss auch beim Sparen neue Wege gehen.
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(djd). Die klassischen Erwerbsbiografien gehören zunehmend der Vergangenheit an. Entsprechend haben sich auch die Anforderungen an die Wohlstandssicherung gewandelt. Wer für den eigenen Wohlstand und den der Kinder vorsorgen will, muss heute auch beim Sparen neue Wege gehen.

Worauf es ankommt

Wichtig sind vor allem drei Dinge, weiß Wolfram Erling, Leiter Zukunftsvorsorge bei Union Investment: "Erstens höhere Erträge beim Sparen. Zweitens regelmäßiges Sparen. Und Drittens sollte man möglichst früh mit dem Sparen beginnen." Alleine mit Sparbuch, Festgeld und Co. lassen sich die notwendigen Erträge für die Sicherung des Wohlstands nicht mehr erwirtschaften. Daher ist das Mittel der Wahl: mehr Aktien. Das vermeintlich riskante Investment ist gerade beim Vorsorgesparen konkurrenzlos. Denn je länger der Anlagezeitraum, desto höher sind die Renditechancen, und auch das Verlustrisiko sinkt deutlich. Und bei regelmäßigem Sparen kann außerdem der sogenannte Durchschnittskosteneffekt genutzt werden. "Wer in der Vergangenheit zehn Jahre lang regelmäßig in einen Aktienfonds wie den UniGlobal eingezahlt hat, konnte im Schnitt nach Abzug aller Kosten eine jährliche Rendite von 8,2 Prozent erzielen", so Erling. Und je früher man mit dem Sparen beginnt, umso niedriger sind die Raten für das notwendige Kapital - wichtig vor allem beim Sparen für die Bildung der eigenen Kinder.

Unterstützung nutzen

In einer zunehmend komplexen Anlagewelt sollten Anleger darüber hinaus die Unterstützung von Experten suchen: Mit aktienorientierten Misch- und vermögensverwaltenden Fonds etwa erhalten Anleger die Möglichkeit, passgenaue und flexible Anlagelösungen von Investmentprofis zu nutzen. Und auch auf die Unterstützung des Staates sollten Anleger keinesfalls verzichten, etwa bei der Riester-Rente: "Durch die staatlichen Zulagen konnte sich die Rendite auf die eigenen Einzahlungen eines Riester-Sparers im Falle einer Familie mit zwei Kindern im Zeitraum von 2002 bis September 2014 von 7,8 Prozent auf stattliche 16,6 Prozent im Jahr erhöhen," betont Wolfram Erling.

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Gesetzliche Leistungen für Laienpflege sind gering

Gute Pflegetarife machen ihre Leistungen nicht davon abhängig, durch wen die Pflege erfolgt. Und auch nicht, ob sie zu Hause, mit Unterstützung von Pflegediensten oder im Heim stattfindet.
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Für die Angehörigen bringt die Laienpflege meist hohe Belastungen mit sich: physische, psychische und in aller Regel auch finanzielle.
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Mit 70 Prozent wird der Großteil aller Pflegebedürftigen zu Hause versorgt. Meist allein durch pflegende Angehörige oder mit Unterstützung professioneller Pflegedienste.
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Mehr als sieben Millionen Bundesbürger haben schon heute einen Pflegefall in der Familie - bis 2050 werden es doppelt so viele sein.
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(djd). Umfragen bestätigen regelmäßig, dass die Pflege in den eigenen vier Wänden im Pflegefall die bevorzugte Form der Betreuung ist. Mit 70 Prozent wird der Großteil aller Pflegebedürftigen zu Hause versorgt. Meist allein durch pflegende Angehörige oder mit Unterstützung professioneller Pflegedienste.

Laienpflege - eine oft unterschätzte Herausforderung

Für die Angehörigen bringt das meist hohe Belastungen mit sich: physische, psychische und in aller Regel auch finanzielle. Wenn ein Partner, Kind oder Verwandter seine Erwerbstätigkeit vorübergehend einschränken oder sogar ganz aufgeben muss, reichen die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung erst recht nicht aus, um die entstandenen finanziellen Lücken zu schließen. Auch die von der Politik beschlossene Pflegereform ändert das nicht. Denn trotz der Erhöhung der Pflegeleistungen ab 2015 um vier Prozent und Änderungen bei der Familienpflegezeit wird die Pflegepflichtversicherung auch in Zukunft ein "Teilkasko-Modell" bleiben.

Laienpflege finanziell absichern

Eine gute Möglichkeit, den Wunsch nach häuslicher Pflege auch durch Angehörige finanziell abzusichern, bieten private Pflegezusatzversicherungen. Dr. Stefan Knoll, Vorstand der DFV Deutsche Familienversicherung AG, erklärt, worauf man bei der Tarifwahl achten sollte: "Gute Tarife machen ihre Leistungen nicht davon abhängig, durch wen die Pflege erfolgt. Und auch nicht, ob sie zu Hause, mit Unterstützung von Pflegediensten oder im Heim stattfindet." Außerdem würden diese Tarife auch im Fall einer Demenz zahlen, also bereits ab Pflegestufe 0. "Meist stellen hier pflegende Angehörige die Betreuung sicher, da ein stationärer Aufenthalt noch nicht notwendig ist", so Dr. Knoll. Vielen Verbrauchern sei oft aber nicht bewusst, wie wenig der Staat im Pflegefall für die Pflege durch Angehörige wirklich zahle und welche finanziellen Belastungen damit verbunden seien. Man sollte sich daher frühzeitig mit dem Thema Pflege und den Erwartungen an die eigene Pflegesituation beschäftigen, um sich für das optimale Vorsorgeangebot entscheiden zu können.

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