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Extraschwung für sportliche Radfahrer

Pedelecs eignen sich für lange Touren ebenso wie für kurze Strecken - beispielsweise zum Einkaufen oder ins Büro.
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Elektrofahrräder liegen im Trend: Immer mehr Menschen setzen auf den zusätzlichen Antrieb durch einen Elektromotor.
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Verstärkt entdecken auch Mountainbiker Elektrofahrräder für sich. Der Zusatzschub ist gerade bei steilen Steigungen im Gelände sehr angenehm.
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Auch normale Fahrräder können zu einem Elektrofahrrad umgerüstet werden.
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(mpt-13/46a) Wer glaubt, dass Fahrräder mit Elektroantrieb nur etwas für Gelegenheitsradler sind, die es gerne bequem und gemütlich haben, irrt gewaltig. Immerhin sind Elektrofahrräder längst keine Seltenheit mehr und haben inzwischen auch sportliche Mountainbiker und Radfahrer erreicht. So ist es unter Sportlern mittlerweile durchaus nicht mehr verpönt, mit der Unterstützung eines Elektromotors für zusätzlichen Schwung zu sorgen. Im Gegenteil: Immerhin erleichtert ein Pedelec-Motor das Vorwärtskommen nur dann, wenn man selbst aktiv in die Pedale tritt. Das heißt, dass selbst mit elektronischer Unterstützung noch Muskelkraft gefragt ist. Der elektrische Zusatzschub sorgt lediglich dafür, dass auch steile Anstiege oder längere Tagesetappen problemlos gemeistert werden können.

Trend zum Elektrofahrrad

Den Trend hin zum Elektrofahrrad belegen auch zahlreiche Statistiken. Schätzungen zufolge entschieden sich in Deutschland 2012 nämlich circa 380.000 Menschen für ein Pedelec, also ein Fahrrad mit Elektromotorunterstützung - das sind 230.000 mehr als noch vor drei Jahren. Diese Zahlen verwundern kaum. Immerhin bieten Elektrofahrräder gegenüber herkömmlichen Fahrrädern viele Vorzüge. Verstärkt entdecken dabei auch Mountainbiker und Radfahrer, die sportlich on tour sind, die Vorteile des Zusatzschubs durch einen Elektromotor - bei Steigungen ebenso wie auf Strecken im Gelände, die nur schwer aus eigener Kraft zu bewältigen sind. Zu beachten ist dabei allerdings, dass Pedelec heutzutage längst nicht mehr gleich Pedelec ist. So ist analog zur steigenden Nachfrage auch das Angebot an Elektrofahrrädern deutlich gestiegen und reicht mittlerweile von Mountainbikes mit Elektromotor über Cross-Pedelecs bis hin zu Trekkingrädern mit Elektromotorunterstützung.

Sportlich unterwegs: Unterschiedliche Modelle

Wer sich für den Kauf eines Elektrofahrrads entscheidet, sollte seine eigenen Wünsche und Vorstellungen kennen und sich fundiert beraten lassen. So empfiehlt sich für den Weg ins Büro oder zum Einkaufen zum Beispiel ein robustes Cityrad, während Mountainbiker ein solides Modell benötigen - schließlich sind sie meist etwas wilder unterwegs. Bei langen Urlaubstouren wiederum sind Trekkingräder die richtige Wahl und für sportliche Ausflüge eignen sich die leichten Crossräder besonders gut. Eine Aufstellung aller Möglichkeiten hält beispielsweise der Fachbetrieb Senglar (http://www.senglar.info) bereit.

Mehr Power im Gelände

Am wohlsten fühlen sich Mountainbiker fernab von Straßen im Gelände. Schließlich kann man dort zuerst steile Berge erklimmen und anschließend auf waghalsigen Trails gen Tal düsen. Da der Weg nach oben meist recht anspruchsvoll ist, ist vielen Fahrern der zusätzliche Antrieb durch den Elektromotor mehr als willkommen. Zur optimalen Unterstützung des Fahrers sollte das Pedelec-Mountainbike möglichst robust und gleichzeitig leicht sein. Übrigens: Wer schon ein qualitativ hochwertiges Fahrrad sein Eigen nennen kann, muss nicht unbedingt ein neues Elektrofahrrad kaufen. Spezielle Manufakturen rüsten vorhandene Räder nämlich nach individuellen Wünschen zum Pedelec auf.

Vorhandenes Fahrrad aufrüsten

Jeder, der spezielle Wünsche hat, kann sich somit ganz einfach sein individuelles Bike bauen lassen. "In Sachen Pedelecs ist heute fast alles möglich. Fahrradmanufakturen mit Liebe zum Detail setzen individuelle Wünsche um", bestätigt auch der Buchautor und E-Bike-Experte Jochen Treuz. Dank eines Nachrüstsatzes wird das vorhandene Fahrrad so zum Pedelec aufgerüstet. Dies hat den Vorteil, dass man im wahrsten Sinne des Wortes wesentlich preisgünstiger fährt, als bei einem Pedelec-Neukauf. Der Umbau lässt sich mit ein wenig Geschick übrigens sogar in Eigenregie durchführen - und das an einem einzigen Tag. Wem der Umbau zu "heikel" oder zu aufwendig ist, kann damit jedoch auch jederzeit eine Spezialmanufaktur wie etwa Senglar beauftragen.

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Die Winterreifen in die Sommerpause schicken

Beim Wechsel von Winter- auf Sommerreifen stellt sich die Frage: Wie werden Autoreifen richtig gelagert?
Foto: djd/ReifenDirekt

(mpt-13/14a). Wenn der Winter sich verabschiedet und die Temperaturen wieder dauerhaft den Frostbereich verlassen, heißt es für Autofahrer umzurüsten - die Winterreifen gehen in die Sommerpause, es können wieder die regulären Pneus für die warme Jahreszeit montiert werden. Doch was tun mit den Reifensätzen, die gerade nicht benutzt werden? Viele Autofahrer geben die Einlagerung in ihrer Werkstatt in Auftrag. Alternativ kann man die Winterreifen auch selbst in der Garage oder im Keller unterbringen - vorausgesetzt, man beachtet einige wesentliche Voraussetzungen.

Autoreifen richtig und schonend lagern

Wie werden Reifen am besten aufbewahrt? Reifenexperten wie Rainer Binder von ReifenDirekt.de empfehlen insbesondere die stehende Lagerung. "Hilfreich ist es zudem, die Reifen immer wieder etwas zu bewegen. So lassen sich Standplatten wirksam vermeiden", erläutert Binder. Eine weitere Möglichkeit, die gut geeignet ist, stellen nach seinen Worten Felgenbäume dar, an denen die Reifen aufgehängt werden. Weniger angeraten ist es hingegen, die Reifen direkt aufeinanderzulegen - auch wenn man immer wieder gerade diese Lagermethode sieht. Das Problem dabei: Auf dem untersten Reifen lastet das gesamte Gewicht der anderen Reifen darüber - Unwuchten und andere Probleme sind damit schon fast vorprogrammiert.

Gesucht: Ein trockener Platz

Ist die Lagerart geklärt, stellt sich als nächstes die Frage nach dem idealen Aufbewahrungsort. Gut zu wissen: Autoreifen mögen es nicht zu heiß. Geeignet sind Aufbewahrungsorte, in denen die Temperatur bei 15 bis maximal 25 Grad Celsius liegt. Eine regelmäßige Belüftung tut den Reifen ebenfalls gut. Vermeiden sollten die Autofahrer hingegen Standorte, wo pralle Sonne auf die Reifen scheinen und das Gummi allzu schnell altern lassen kann.

Tipps zur schonenden Reifenlagerung

Noch ein Tipp zur richtigen Lagerung von Autoreifen: Wer den Pneus etwas Gutes tun möchte, erhöht vor der Einlagerung den Reifenfülldruck um etwa 0,5 Bar. Wichtig ist es dabei, erneut den regulären Druck einzustellen, wenn die Gummis am Fahrzeug montiert werden. Damit es bei der Wiedermontage keine Missverständnisse oder Verwechslungen gibt, kann man die Reifen zudem mit etwas Kreide beschriften - "l" oder "r" für links und rechts beziehungsweise "v" oder "h" für Vorder- oder Hinterachse.

Reifen auf Schäden überprüfen

Selbstverständlich sollte es sein, die Reifen vor der Einlagerung zu säubern - inklusive der Felgen, auf denen sich Bremsstaub, Ruß und sonstiger Staub ansonsten schnell festsetzen können. Das Säubern ist zugleich eine gute Gelegenheit, die Reifen auf ihren intakten Zustand zu überprüfen. Weisen sie Risse, Schnitte oder andere Beschädigungen auf, sollten sie schon aus Sicherheitsgründen besser erneuert werden. Den passenden Ersatz, bequem nach Hause geliefert, finden Autofahrer auf Onlineshops wie etwa ReifenDirekt.de. Einfach die benötigte Reifendimension eingeben und aus der großen, direkt ab Lager verfügbaren Auswahl bekannter Marken auswählen. Wer nicht selbst schrauben möchte, kann hier übrigens beim Onlinekauf die Reifenmontage direkt in einem Fachbetrieb dazubuchen.

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Sicher in den Skiurlaub starten

Wer vorher in der warmen Garage geübt hat, tut sich beim Aufziehen der Schneeketten in winterlicher Kälte leichter.
Foto: djd/Bridgestone Deutschland/klickerminth-Fotolia.com
Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen mit der falschen Bereifung unterwegs ist, handelt nicht nur leichtsinnig - er muss unter Umständen auch mit saftigen Bußgeldern rechnen.
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Wer sein Auto rechtzeitig fit gemacht hat, wird beim ersten kräftigen Wintereinbruch keine bösen Überraschungen erleben.
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Die Kühlflüssigkeit muss vor dem Vereisen geschützt sein.
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(mpt-13/316a). Zahlreiche Skiurlauber kennen die Situation: Eine endlose Schlange von Autos, die sich ganz langsam zu ihrem Ziel hinaufbewegen. Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen in den Bergen keine Schneeketten besitzt, muss schlimmstenfalls sogar einkalkulieren, mit durchdrehenden Reifen komplett liegenzubleiben. Wer die Winterferien in Gebirgsregionen verbringen möchte, muss sich demnach zeitig auf winterliche Straßenbedingungen einstellen. Tut man es nicht, handelt man nicht nur leichtsinnig, sondern muss gegebenenfalls saftige Bußgelder zahlen. Aber nicht nur Skiurlauber, auch alle anderen Kraftfahrer sollten ihr Fahrzeug zeitig winterfit machen. Mit den nachfolgenden Tipps wird Ihnen dieses Vorhaben leichter fallen.

Das Auto winterfit machen: Gepäck sicher verladen

Beim Verladen des Gepäcks vor der Reise in den Winterurlaub sollte man darauf achten, dass sowohl Erste-Hilfe-Kasten als auch Warndreieck und Warnweste stets in Griffweite sind. Alle schweren Gepäckteile werden im Kofferraum direkt an der Rücksitzlehne verstaut. Zusätzliches Gepäck im Fahrzeuginneren wird am besten auf der Rückbank mit dem Sicherheitsgurt festgeschnallt. Auf der Hutablage dürfen keine Gegenstände abgelegt werden. Im Falle einer Vollbremsung fliegen sie sonst ungehindert durch das Auto. "Wer Dachboxen auf seinem Auto montiert, sollte unbedingt die zulässige Beladung beachten", rät Bridgestone-Experte Wilfried Rulands. Nach dem Beladen empfiehlt Rulands einen kurzen Stopp an der Tankstelle, um den Druck der Reifen anzupassen und die Scheinwerfer zu justieren.

Winterpneus: Punkte in Flensburg drohen

Der Straßenverkehrsordnung (StVO) zufolge dürfen Kraftfahrzeuge in Deutschland bei Schneeglätte, Schneematsch, Glatteis oder Reifglätte nur noch mit Reifen unterwegs sein, die eine M+S-Markierung - oder bei Pkw-Reifen das Schneeflocken-Symbol - haben. "Erwischt die Polizei einen Autofahrer mit ungeeigneter Bereifung bei winterlichen Witterungsverhältnissen, muss er mit einem Bußgeld von 40 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen", betont Wilfried Rulands. Sollte es durch die ungeeignete Bereifung zu Verkehrsbehinderungen kommen oder gar ein Unfall die Folge sein, müsse der Fahrer sogar mit einem deutlich höheren Bußgeld rechnen. "In Deutschland ist zudem sowohl für Sommer- und Ganzjahresreifen als auch für Winterpneus eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern gesetzlich vorgeschrieben." Ganz entscheidend ist es demzufolge, das Auto auch im Hinblick darauf winterfit zu machen.

Skiurlaub in den Bergen: Die Schneeketten bei einer Trockenübung testen

In den Staaten des Alpenraums existiert auf vielen Strecken eine Schneekettenpflicht. Deshalb müssen Schneeketten bei der Fahrt in die Berge unbedingt im Kofferraum liegen. Das ist auch bei Allradfahrzeugen notwendig. Das Aufziehen von Schneeketten ist zwar nicht mehr so kompliziert wie einst, ein bisschen Geschicklichkeit ist aber trotzdem nötig. "Um bei Schnee und Kälte nicht zu viel Zeit zu verlieren, sollte man daheim in der warmen Garage schon mal das Anlegen testen", empfiehlt Wilfried Rulands eine "Trockenübung".

Kühlflüssigkeit muss vor dem Vereisen geschützt werden

Die Kühlflüssigkeit sollte möglichst noch vor dem ersten Frost vor dem Vereisen geschützt werden. Bei allen Fahrten bei winterlichen Verkehrsbedingungen sollten Handfeger und Eiskratzer mit im Auto sein, der Türschlossenteiser sollte sich in der Hand- oder Jackentasche befinden. Nur dann ist das Auto tatsächlich winterfit. Wasserfeste, gefütterte Handschuhe machen das Schnee- und Eiskratzen komfortabler. "Hilfreich ist es, wenn am Abend zuvor Front- und Heckscheibe mit Folie oder Pappe abgedeckt werden - so werden auch die Wischerblätter geschont", betont Wilfried Rulands.

Immer den Durchblick bewahren

Ein permanentes Problem in der kalten Jahreszeit sind beschlagene Scheiben. Für Abhilfe kann hier die Klimaanlage sorgen, weil sie die Luftfeuchtigkeit im Auto vermindert. "Front- und Heckscheibe verschmutzen bei feuchter Witterung besonders rasch, deshalb sollten vor längeren Fahrten die Wischerblätter kontrolliert und das Scheibenwischwasser nachgefüllt werden", rät Bridgestone-Experte Wilfried Rulands. Selbstverständlich dürfe hier das Frostschutzmittel ebenfalls nicht fehlen. Für eine ausreichende Sicht sei auch eine einwandfrei funktionierende Beleuchtung wichtig. Optimalerweise sollte man die Scheinwerfer bei jedem Halt an der Tankstelle säubern.

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BMW 4er Gran Coupé: Zwei Welten auf vier Rädern

Das jüngste Kind aus dem Hause BMW ist ab 35.750 Euro erhältlich.
Foto: dmd/BMW

(dmd). Bis vor einiger Zeit standen die meisten Autokäufer vor einem Zwiespalt. Auf der einen Seite lockte die Ästhetik eines Coupés. Auf der anderen Seite sprach die pragmatische Stimme in Inneren: Schön sind sie schon, aber echt praktisch sind sie nicht. Diese Zweiteilung gehört seit der Einführung der viertürigen Coupés der Vergangenheit an. Und ab sofort steht der BMW 4er Gran Coupé im Rampenlicht dieser Mittelklasse-Spielart.

Und es lässt sich nicht leugnen: Das dritte Modell der neuen BMW 4er Baureihe zeigt Charakter. Die lange Motorhabe schiebt sich dominant vor der nach hinten verlagerten Fahrgastzelle nach vorne. Die Formführung der dynamischen Linien weist klar in Richtung: Ich bin sportlich. Die beiden zusätzlichen Türen fügen sich nahtlos in das Design ein. Dass das neue Modell dieselben Maße hat wie das zweitürige Coupé aus dem bayerischen Haus, jedoch gleichzeitig mit einem um 35 Liter auf 480 Liter Volumen gestiegenen Kofferraum daher fährt, steigert seine Attraktivität noch.

Auch antriebstechnisch lässt das Premium-Coupé wenig Wünsche offen. Fünf Motoren stehen für die Markteinführung zur Wahl. Der Kraftprotz unter ihnen ist der Reihen-Sechszylinder-Benziner im Modell 435i mit 225 kW/306 PS, einem durchschnittlichen Verbrauch von 8,1 Litern pro 100 Kilometern und einer CO2-Emission von 189 g/km. Die Varianten 428i und 420i werden mit zwei 2,0-Liter Vierzylinder-Benzinmotoren vorwärts bewegt. Ihre Leistung beträgt 180 kW/245 PS beziehungsweise 135 kW/184 PS (Verbrauch: 6,6/ 6,4 Liter pro 100 km, CO2-Ausstoß 154/149 g/km). Diesel-Liebhaber haben die Wahl zwischen dem Modell 420d Gran Coupé mit 135 kW/184 PS und dem 418d Gran Coupé mit 105 kW/143 PS. In diesen Fällen beträgt der Verbrauch zwischen 4,5 und 4,9 Liter pro 100 Kilometer und die CO2-Emissionen 124 bzw. 119 g/km.

Die Preise beginnen bei den Benzin-Varianten der 4er Gran Coupés in der Serienausstattung beim Modell 420i mit 35.750 Euro und enden bei 49.950 Euro für das 6-Zylinder-Modell des 435i, ausgestattet mit einem 8-Gang-Steptronic Getriebe. Der günstigste Dieselantrieb ist für 37.000 Euro erhältlich, die teuerste Serienausstattung für 43.850 Euro.

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Alkohol am Steuer: Mehr als nur Bußgeld oder Führerscheinentzug

Wer betrunken einen Unfall provoziert, riskiert auch seinen Versicherungsschutz.
Foto: dmd/thx

(dmd). Es ist die wildeste Zeit des Jahres. Leidenschaftlich lässt man dem Irrsinn seinen Lauf. Kuriose Gestalten und Situationen gehören zum Standardprogramm. Die Fahrt von A nach B jedoch ist während der Karnevalszeit eine Crux. Nicht nur am Tag der ausgelassenen Feier selbst – unter Umständen auch danach. Die wichtigsten Tipps zum Thema Mobilität während der fünften Jahreszeit.

Glücklicherweise gehört es für die allermeisten Jecken zum Normalprogramm, während der Karnevalszeit nicht selbst zu fahren. Öffentliche Verkehrsmittel sind bis tief in der Nacht unterwegs. Oder aber man gönnt sich ein Taxi. Allerdings gibt es eben doch Ausnahmen oder es geht nicht anders. Dann sollte man am besten ganz ohne Alkohol feiern. Oder ihn in minimalen Maßen genießen.

Doch selbst dann muss das Motto noch lauten: Vorsichtig sein! Jeder reagiert anders auf Alkohol. Wo der eine noch gar nix spürt, setzen bei dem anderen schon die ersten Auswirkungen ein. Und unabhängig davon, wie fahrtüchtig man sich auch fühlt, ab bereits 0,3 Promille drohen Punkte, ein Bußgeld oder sogar der Führerscheinentzug. Für Fahranfänger ist bis zum Alter von 21 Jahren überhaupt kein Alkoholkonsum erlaubt.

Doch nicht nur polizeiliche Strafen drohen im schlimmsten Fall. Auch der Versicherungsschutz könnte durch übertriebenen Alkoholgenuss beeinträchtigt werden. Laut Angaben der Versicherung Huk-Coburg greift zum Beispiel bei der KFZ-Haftpflichtversicherung in Fällen, in denen der Alkohol eindeutig für den Unfall verantwortlich ist, die so genannte Trunkenheitsklausel. In diesem Fall fordert die Versicherung von dem Versicherten bis zu 5.000 Euro von der Schadenssumme wieder zurück.

Kommt es zu einem Unfall mit mehr als 1,1 Promille, ist sogar damit zu rechnen, dass die Versicherung sich komplett weigert, für den verursachten Schaden aufzukommen oder nur einen Teil davon bezahlt. Und nicht vergessen: Es dauert einige Stunden, bis der Körper den Alkohol wieder abbaut. Unter Umständen also lieber auch noch am Morgen danach auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen. Dann ist man auf jeden Fall korrekt unterwegs.

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Breitreifen unter der Lupe: Rundum empfehlenswert

Auch wer mit breiteren Reifen unterwegs ist, kann sich sicher fühlen.
Foto: dmd/GTÜ
Ergebnistabelle der getesten Breitreifen
Foto: dmd/GTÜ

(dmd). Früher waren sie Sportwagen vorbehalten. Mittlerweile sind Breitreifen auch in der Kompaktklasse angekommen. Nichtsdestotrotz zweifeln noch stets viele Autobesitzer, umzusteigen. Denn: Sie haben immer noch den Ruf, vor allem bei nasser Fahrbahn nicht so sicher wie die üblichen Reifen zu sein. Ob dies wirklich so ist, hat jetzt die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) gemeinsam mit dem Auto Club Europa (ACE) getestet. Und wer aktuell darüber nachdenkt, auf etwas breitere Sommerreifen umzusteigen, kann sich über die Testergebnisse freuen.

Zugegeben: Schicker sind sie schon und die breitere Optik verleiht jedem Auto einen sportlicheren Touch. Allerdings muss man für größere dimensionierte Reifen auch etwas mehr hinlegen – im Schnitt rund 100 Euro. Und die neuen Felgen kommen auch noch dazu. Wer sich diesen optischen Luxus leistet, möchte natürlich keine Einbußen an Sicherheit hinnehmen.

Muss er aber auch nicht. Laut einem aktuellen Test der GTÜ von elf handelsüblichen Sommerreifen der Größe 225/45 R 17 überzeugten alle Marken mit hohen Sicherheitsreserven. Von den elf getesteten Reifen schnitten sieben als „empfehlenswert“ und vier sogar als „sehr empfehlenswert“ ab. Als Endsieger ging der Conti SportContact 5 mit 143 von 190 möglichen Punkten hervor.

Getestet wurde, wie sie sich in den Kurven, beim Bremsen, auf trockener und auf nasser Fahrbahn verhalten. Quasi die Königsklasse war dabei der Aquaplaning-Test, die absolute Horrorsituation bei Regenfahrten. Kurven und Slalomfahrten absolvierten die breiten Reifen so gut, wie man es von ihnen erwartet. Beim Bremsen auf trockener Fahrbahn ergab sich bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h zwischen dem besten und dem schlechtesten Testreifen ein Unterschied von fünf Metern.

Bei Nässe überzeugten die Testteilnehmer mit relativ großem Haftvermögen und somit viel Sicherheit. Allerdings verlängert sich auch der Bremsweg um bis zu 20 Meter. Doch hier schnitten die Breitreifen in derselben Reihenfolge ab wie beim Bremstest auf trockener Straße. Auch beim schwierigsten Test, dem Aquaplaning, zeigten sie besseres Verhalten als noch früher. Da die Querrillen heutzutage anders und breiter mit Längsrillen gestaltet sind, wird das Wasser mittlerweile auch bei Breitreifen in einer Aquaplaning-Situation besser abgeleitet als früher. Fazit: Wer mit dem Gedanken spielt, mit breiten Sommerreifen durch die Welt zu düsen, kann dies tun, ohne dabei Angst zu haben, weniger sicher unterwegs zu sein.

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Sicherheits-Innovation: Aufblasbare Kindersitze

Der aufblasbare Kindersitz soll maximale Sicherheit bieten und einfach zu transportieren sein.
Foto: dmd/Volvo

(dmd). Die neueste Entwicklung aus dem Hause Volvo könnte eine neue Produktkategorie in Sachen Sicherheit einläuten. Es handelt sich um einen aufblasbaren Kindersitz, der praktisch zu transportieren ist, sich sekundenschnell aufbläst und hohe Sicherheit bietet.

Inspiriert wurden die schwedischen Designer von den Problemen, die jeder kennt, der schon einmal einen Kindersitz im Auto angebracht hat: Sperrig sind die Dinger, schlecht zu transportieren und darüberhinaus auch noch meistens sehr schwer. Die korrekte Installation im Auto gleicht oft einem Kampf. Ihn einfach so irgendwohin mitzunehmen, zum Beispiel in den Urlaub, um ihn in einem Mietwagen zu benutzen? Eine Unmöglichkeit. Nicht jedoch mit dem neuen Kindersitz von Volvo.

Dieser wiegt weniger als fünf Kilogramm, wird mit Luft aufgeblasen und lässt sich im leeren Zustand einfach zusammenfalten und in einer Reisetasche unterbringen. Braucht man ihn, bläst er sich innerhalb von 40 Sekunden mit der integrierten Luftpumpe auf. Ein Bluetooth in dem Sitz sorgt dafür, dass Volvo-Fahrer den Aufpump-Vorgang und andere Funktionen auch ohne direkten Zugriff aktivieren können.

Um den Kindern die größtmögliche Sicherheit zu bieten, wird der Sitz rückwärts gerichtet im Auto angebracht. Da die Nackenwirbel bei Kindern unter drei Jahren noch nicht voll entwickelt sind und der Kopf bei einem Frontalcrash nach vorne geschleudert wird, kann dies fatale Folgen haben. Bei einer rückwärts gerichteten Position sind die Kleinen besser geschützt.

Der hohe Druck im Inneren des Sitzes sorgt für guten Sitzkomfort. Das Material für den Sitz wird laut Maria Hansson, Projektmanagerin bei Volvo, auch bei Booten verwendet und ursprünglich vom Militär entwickelt, um aufblasbare Flugzeuge zu schaffen. Noch befindet sich der Kindersitz in der Konzeptphase. Wann er auf den Markt kommt, steht noch nicht fest.

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