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Hintern gut, alles gut

Auf den für den Komfort entscheidenden Teil eines Fahrrads sollte man genügend Wert legen: die Auswahl des Sattels.
Foto: djd/www.comfort-line.de
Mit dem Physiotherameter optimiert der Fachhändler die Sitzposition des Radlers und ermittelt die passende Radgeometrie.
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Der Physiotherameter zeigt, wo der Sattel den Radler drückt (Abbildung links). Die dadurch entstehenden Schmerzen können zum Beispiel mit Hilfe eines Spezialsattels behoben werden.
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(djd). Wer heute ein Fahrrad kauft, hat die Qual der Wahl. Und zwar nicht nur beim Modell, sondern auch bei den vielen möglichen Extras. Auf den für den Fahrkomfort entscheidenden Teil des Fahrrads wird dabei oft sehr wenig Wert gelegt: die Auswahl des Sattels. Dabei sollte man gerade darauf genügend Zeit verwenden, denn immerhin ruhen etwa 60 Prozent des Körpergewichts auf dem Po, den Rest federn die Hände am Lenker und die Beine ab. Dass ein Sattel nicht "passt" oder falsch eingestellt ist, merkt man häufig dann, wenn im Frühjahr die erste Radtour der Saison absolviert wird: Dann schmerzt der Hintern meist mehr als die Beine.

"Ausschlaggebend beim Sattelkauf ist das Fahrradmodell und somit auch der Einsatzzweck", betont Frank Schneider vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Generell gelte: Sportliche Pedalritter sollten schmalere Sättel bevorzugen - und je länger die Strecke sei, umso härter dürfe die Satteldecke sein. "Wichtig ist, dass der Po nur an den Sitzknochen belastet wird, auf keinen Fall darf ein Sattel im Damm- und Genitalbereich reiben oder drücken", so Schneider.

Beim Fachhändler den passenden Sattel finden

Wie genau die richtige Sitzposition und der passende Sattel aussehen müssen, kann man bei spezialisierten Fachhändlern feststellen. Diese können mit Hilfe eines sogenannten Physiotherameters die Druckbelastung am Sattel messen und die richtige Sitzgeometrie ermitteln und anpassen. Unter http://www.comfort-line.de gibt es ein bundesweites Verzeichnis der Händler, die diesen Service anbieten. "Damit man sich auf seinem Fahrrad wohlfühlt, muss es auf die Bedürfnisse sowie Einsatzzwecke des Radlers abgestimmt und angepasst werden, unabhängig von der Höhe des Kaufpreises vom Fahrrad", sagt Martin Schymura. Denn der Preis richte sich nach der technischen Ausstattung, dem Gewicht und den verschiedenen Komponenten eines Rads - aber nicht unbedingt danach, wie gut es zum Fahrer und seinen Bedürfnissen passe. Schymura ist Geschäftsführer des mittelständischen Allgäuer Unternehmens "Hypervital GmbH - Die Sattelkompetenz", das sich unter dem Namen "Comfort Line" der Herstellung von speziellen Sitzlösungen für Fahrrad und Heimtrainer ebenso widmet wie der Beratung der Fahrer hinsichtlich ihrer Sitzposition und der Radgeometrie.

Gerade bei langen Fahrten auf dem E-Bike ist der richtige Sattel wichtig

Einige Modelle dieses Anbieters verfügen sogar über bewegliche Sitzflächen, die sich der natürlichen Tretbewegung anpassen. So werden die Sitzknochen entlastet und die Bandscheiben mobilisiert. "Das ist umso wichtiger, je mehr Menschen zum Beispiel mit E-Bikes über lange Strecken unterwegs sind", erklärt Sattelexperte Schymura. Alle Sättel dieses Herstellers können vor Ort beim Händler getestet werden, bei Bedarf werden auch Sättel nach Maß gefertigt.

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Kraftstoff für die Zukunft

An über 6.900 Stationen können Autofahrer in Deutschland bereits Autogas einfüllen.
Foto: djd/Deutscher Verband Flüssiggas e. V./EggHeadPhoto-Fotolia.com
Autogas hat deutlich bessere Abgaswerte und emittiert weniger Schadstoffe als konventionelle Kraftstoffe.
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Über 500.000 in Deutschland zugelassene Fahrzeuge werden bereits mit Autogas betrieben.
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Umweltfreundlich: In Sachen Emissionen schneiden Autogasantriebe hervorragend ab.
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(djd). Niedrige Preise, eine bessere Ökobilanz und eine ausgereifte Technik: Autogas (LPG) gewinnt als alternativer Kraftstoff immer mehr an Bedeutung. "Eine Umrüstung auf Autogas kostet etwa 1.500 Euro, es gibt aber auch viele Hersteller, die umgerüstete Modelle ab Werk und mit Garantie anbieten", erklärt Kfz-Experte Oliver Schönfeld vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Der Regelfall sei aber die Nachrüstung, dabei werde ein normaler Benzinmotor für die LPG-Nutzung umgewidmet. In Sachen Sicherheit erfüllen Autogas-Kfz im Übrigen alle Bestimmungen problemlos.

Mehr als 500.000 Kfz fahren bereits mit Autogas

Neben Autogas gibt es noch Erdgas als Gas-Kraftstoff. Während hier das Netz aus bundesweit etwa 920 Tankstellen besteht, können Autofahrer an über 6.900 Stationen bereits Autogas einfüllen. Und während serienmäßige Erdgasfahrzeuge mit Unterflurtanks mit einer Tankfüllung allein im Gasbetrieb bis zu 400 Kilometer weit kommen, reicht eine LPG-Füllung normalerweise sogar für etwa 500 Kilometer im Gasbetrieb. Zahlenmäßig sind Autogasfahrzeuge deutlich in der Mehrzahl: Während mehr als 500.000 Kfz mit Autogas betrieben werden, registrierte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) Anfang 2014 erst knapp 80.000 angemeldete Erdgasautos. Deutlich geringer ist auch die Zahl anderer alternativer Antriebe: Anfang 2014 fuhren rund 12.000 Elektro-Pkw und gut 85.000 Hybridautos auf Deutschlands Straßen.

Reduzierung von Schadstoffen und CO2-Emissionen

"Autogas hat bessere Abgaswerte und emittiert weniger Schadstoffe als konventionelle Kraftstoffe", betont Rainer Scharr, Vorsitzender des Deutschen Verbandes Flüssiggas (DVFG). Autogas verursache deutlich weniger Stickstoffdioxide und sei durch die geringe Emission von Feinstaub in der Lage, die entsprechende Belastung in Ballungszentren zu reduzieren. Im Vergleich zu einem benzinbetriebenen Auto stoße ein Autogasfahrzeug in der Betrachtung von der Bereitstellung bis zur Verbrennung zudem etwa 15 Prozent weniger CO2 aus. Seit 2009, so Scharr, wurden auf diese Weise mehr als 2,5 Millionen Tonnen CO2 vermieden.

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Frühjahrsputz: So machen Sie Ihr Auto fit für den Frühling

Wer gut gereinigt in den Sommer startet, schützt den Wert seines Gefährts.
Foto: djd/TÜV Süd

(dmd). Wenn die ersten Sonnenstrahlen wieder an der Nase kitzeln und alle Fenster weit aufgerissen werden, ist es soweit: Die Zeit für den Frühjahrsputz in und rund um das Auto ist da. Die Pflegemaßnahmen erhalten den Wert des Gefährts und lassen einen sicherer, günstiger und glücklicher in den Frühling starten.

Einmal durch die Waschanlage - und das war’s. Viele Autobesitzer bereiten ihr Gefährt sehr spartanisch auf den Frühling vor. Diese Zurückhaltung wird sich früher oder später in der Geldbörse bemerkbar machen. Beseitigt man die Spuren des Winters in Form von Streusalz oder Rollsplit nicht ordentlich und konsequent, können sie sich in kleine Rostherde verwandeln.

Wer also gut geschützt in die Sommersaison starten möchte, sollte vor der Fahrt in die Waschstraße zunächst die Waschbox aufsuchen. Dazu rät nicht nur der TÜV Süd. Dampfstrahler sind das beste Mittel, um wirklich bis in die letzte Fuge zu gelangen, um schädliche Winterablagerungen zu entfernen. Und zwar auch von unten, in den Kanten und Falzen der Türen, Kofferraumdeckeln, an der Motorhaube und zwischen den Lüftungsgittern, wo sich oft schon seit dem Herbst Laubreste tummeln. Mit viel Wasser und Gefühl.

Allerdings gilt in der Waschbox auch die Regel: Finger weg vom Motorraum. Die Reinigung dieses Teils des Autos gehört in die Hände eines Fachmanns, um unnötige Schäden an der Elektrik oder Apparatur zu vermeiden. Ebenso wichtig: Ein prüfender Blick auf die Scheibenwischer. Auch hier hat der Frost und Schnee unter Umständen Spuren auf den Wischerblättern hinterlassen.

Auch der Innenraum sollte frühjahrsfit gemacht werden. Als erstes gilt es, Gegenstände wie zum Beispiel Schneeketten oder Schneeschaufeln wieder in die Garage oder in den Keller zu stellen. Der im Sommer unnötige Ballast verbraucht durch sein Gewicht mehr Kraftstoff. Dann innen gründlich saugen, die Autositze dabei in verschiedene Positionen verstellen und den Polstern mit einer Schaumreinigung wieder ein schickes Frühjahrs-Outfit verpassen.

Wichtig dabei: Gut lüften. Feuchtigkeit im Innern schlägt sich auf den Scheiben nieder. Diese gehören sowieso auch gründlich mit einem Scheibenputzmittel gereinigt. Wer jetzt noch den Pollenfilter austauscht und einmal rundum checkt ob die Beleuchtungsanlage, die Hupe und alle anderen Funktionen am Auto noch korrekt funktionieren, fährt sicher und gut gerüstet der warmen Jahreszeit entgegen.

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Der erste Eindruck zählt

Mit ihren seidenmatten Oberflächen weisen diese Sektionaltore eine nur geringere Verschmutzungsneigung auf - praktisch für die laufende Pflege.
Foto: djd/Novoferm.com
Praktisch und chic: Mit markanten, strukturierten Oberflächen erhalten Garagentore ein modernes Äußeres.
Foto: djd/Novoferm.com
Die strukturierte Oberfläche gibt dem Garagentor einen hochwertigen, satinierten Effekt.
Foto: djd/Novoferm.com
Eine Optik aus einem Guss: Das Garagentor lässt sich passend zur Architektur des Eigenheims auswählen.
Foto: djd/Novoferm.com

(djd). Auf den ersten Eindruck kommt es bekanntlich an. Das gilt ganz besonders fürs Eigenheim: Farbe und Material der Fassade, die Eingangstür und die Fenster sowie nicht zuletzt das Garagentor prägen wesentlich die Optik jedes Hauses. Zu schade, wenn gerade die "Haustür fürs Auto" deutliche Verschleißspuren aufweist. Denn aufgrund seiner großen Fläche beeinflusst das Tor wesentlich die Gesamtwirkung der Architektur. Nach einigen Jahrzehnten der Nutzung bietet es sich an, durch einen Austausch für einen frischen Look zu sorgen. Ein Modell mit Torantrieb beispielsweise erhöht zudem die Bequemlichkeit im Alltag, da es sich einfach per Fernbedienung öffnen und schließen lässt.

Wohnen mit Profil

Vorbei sind die Zeiten, als ein Garagentor dem anderen glich. Individualität ist auch in diesem Bereich der Hausausstattung gefragt - passend jeweils zum architektonischen Stil des Eigenheims. Besonders im Trend liegen Profilierungen, die für ein reizvolles Spiel aus Licht und Schatten sorgen. Beim Hersteller Novoferm etwa gibt es die Sektionaltore "iso 45" jetzt mit einer designorientierten sogenannten Microline-Prägung. Eine profilierte Oberflächen-Wellenstruktur sorgt für eine dezente, je nach Lichteinfall leicht changierende Torblatt-Optik. Damit wird das Garagentor zum Blickfang einer repräsentativen Architektur und punktet zudem mit hohem Einbruchschutz und zeitgemäßen Wärmedämmwerten. Details und Bezugsquellen im Fachhandel vor Ort: http://www.novoferm.de.

Einfache Pflege

Eine reizvolle Alternative stellen auch Strukturoberflächen dar, etwa in den Trendfarben Satin white, Satin brown und Satin Dark grey. Sie sind leicht strukturiert und erzielen so einen hochwertigen, satinierten Effekt. Ein weiterer Vorteil: Mit ihren seidenmatten Oberflächen weisen diese Torblätter eine nur geringere Verschmutzungsneigung auf - praktisch für die laufende Pflege. Auch bei diesen Sektionaltoren zählt der Motorantrieb samt Fernbedienung heute zum Standard. Mehr Tipps zur Garagenmodernisierung und zum Austausch des Tores gibt es auch beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

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Das Bike denkt mit

Dank elektronischer Motorsteuerung unterschiedliche Fahrmodi nach Belieben einstellen: Sparsames Fahren im Alltag oder sportliches Zweirad am Wochenende.
Foto: djd/Bosch, Gasoline Systems
Eine elektronische Motorsteuerung sorgt für weniger Verbrauch und mehr Fahrspaß.
Foto: djd/Bosch, Gasoline Systems
Diebstahlschutz per App: Moderne Kommunikationslösungen machen es möglich, die Wegfahrsperre des Bikes mit dem Smartphone zu koppeln.
Foto: djd/Bosch, Gasoline Systems

(djd). Ohne den "Beifahrer" namens Bordcomputer geht es nicht mehr: Die elektronischen Helfer steuern den Motor, sorgen für eine effiziente Nutzung des Kraftstoffs oder ermöglichen es beispielsweise, technischen Fehlern frühzeitig auf die Spur zu kommen. In Autos sind diese Funktionen, die Komfort und Sicherheit miteinander verbinden, längst zum Standard geworden. Aber auch auf zwei Rädern hält vernetzte Technik zunehmend Einzug: Motorräder werden nach Einschätzung von Experten in den kommenden Jahren immer intelligenter.

Weniger Verbrauch, mehr Fahrspaß

Das Herzstück bildet dabei ein kompaktes Steuergerät, das es allerdings buchstäblich in sich hat. In dem kleinen Computer werden alle Informationen aus dem Antrieb ausgewertet - von der Zündung bis zur Kraftstoffmenge. Motorradfahren werde somit in Zukunft deutlich energieeffizienter, sagt Dr. Stefan Kampmann, Mitglied des Bereichsvorstands Gasoline Systems bei Bosch: "Eine elektronisch gesteuerte Einspritzung senkt Verbrauch und Emissionen deutlich."

Weniger Spritdurst, mehr Fahrspaß: Dazu können auf Basis der elektronischen Motorsteuerung unterschiedliche Fahrmodi eingestellt werden. Der Biker kann seine Maschine nach Belieben per Knopfdruck anpassen - für ein sparsames Fahren im Alltag oder ein sportliches Zweirad am Wochenende. Zudem kommuniziert das Steuergerät mit modernen Sicherheitssystemen wie etwa der Motorrad-Stabilitätskontrolle MSC, die sicheres Bremsen und Beschleunigen auch in Schräglage gewährleistet. "Das ermöglicht ein äußerst präzises und millisekundengenaues Zusammenspiel von Antrieb und Bremssystem", so Dr. Kampmann weiter.

Bike und Smartphone koppeln

Ein weiterer Trend für das Bike zielt auf zusätzliche Kommunikationsmöglichkeiten. "Über eine Bluetooth-Schnittstelle oder eine Connectivity Control Unit können Motorrad-Fahrer ihre Maschine in Zukunft mit externen Geräten wie beispielsweise einem Smartphone koppeln. Apps können dann neue Funktionen möglich machen", erklärt Zweirad-Experte Dr. Kampmann. Bosch hat aktuell drei mögliche Anwendungen vorgestellt: einen erweiterten Bordcomputer, eine Fehlerdiagnose-Software und eine App-gesteuerte Wegfahrsperre.

Der erweiterte Bordcomputer könnte etwa Daten wie Verbrauch oder Durchschnittsgeschwindigkeit anzeigen - eine praktische Lösung, um Touren im Nachhinein auszuwerten. Mit einer Diagnose-App wird das Smartphone zum Auslesegerät. So lassen sich Fehlercodes anzeigen, was die Reparatur erleichtert. Eine clevere Lösung ist auch die Wegfahrsperre per Smartphone: Die Einspritzung und damit der Motor kann nur mit dem eigenen Smartphone aktiviert werden. Zweiräder sind somit personalisiert und erhalten einen zusätzlichen Diebstahlschutz.

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Fahrradkauf leicht gemacht

Wer ein Fahrrad sucht, das man gut transportieren kann, sollte sich nach einem Faltrad umsehen.
Foto: djd/Initiative RadKULTUR

(djd). Wenn die Tage wärmer und länger werden, steigen viele wieder häufiger aufs Rad, um mehr Zeit an der frischen Luft zu verbringen. So werden im Frühling besonders viele Fahrräder gekauft. Die Initiative Radkultur Baden-Württemberg gibt Tipps, auf was man bei der Auswahl seines neuen Rades achten sollte. Wer mit einem neuen Fahrrad liebäugelt, informiert sich am besten im Fachhandel und überlegt vorab, wo und wie das Rad hauptsächlich genutzt wird. Unterschiedliche Einsatzgebiete schließen sich nicht gegenseitig aus, aber warum sollte man nicht die Stärken der unterschiedlichen Fahrradtypen nutzen?

Jeder Fahrradtyp hat seine Stärken

Für den regelmäßigen Einsatz auf kürzeren Strecken ist ein bequemes City- oder Hollandrad perfekt. Damit lassen sich auch gut Einkäufe transportieren. Ein Trekkingrad ist für den täglichen Weg zur Arbeit wie auch für die Freizeit gleichermaßen geeignet. Mit dem Crossrad haben sowohl sportlichere RadlerInnen als auch PendlerInnen Spaß. Für PendlerInnen, die das Rad oft in Bus und Bahn transportieren, könnte ein Faltrad praktisch sein. Es hat ein geringeres Gewicht als andere Modelle und lässt sich klein verstauen. Wer besonders entspannt fahren möchte oder oft über längere Strecken in hügeligem Gelände unterwegs ist, der sollte über ein Pedelec nachdenken.

Verkehrssicherheit hat Priorität

Am wichtigsten ist die Verkehrssicherheit des Fahrrads. Beim Kauf sollte man immer auf eine dauerhaft funktionstüchtige und gute Ausstattung achten - dabei lohnt sich auf lange Sicht die Investition von ein paar zusätzlichen Euro. Zu den wichtigsten Komponenten gehören beispielsweise zwei voneinander unabhängige Bremsen, rutschfeste Pedale und die Beleuchtung. Das Licht sollte beim Alltagsfahrrad fest installiert sein. Wer sich für ein Fahrrad entschieden hat, sollte vor dem Kauf Probe fahren, um das Fahrverhalten zu testen. Bei der Auswahl der richtigen Größe und dem Einstellen der Sitzposition hilft der Fachhändler. So ist gewährleistet, dass man lange Freude am neuen Rad hat.

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Ferienstimmung ab dem ersten Kilometer

Schnell den Kofferraum beladen und in die Ferien starten: Millionen Bundesbürger nutzen das eigene Auto für die Anreise zum Urlaubsort.
Foto: djd/Bosch, Gasoline Systems/E.Audras
Volle Autobahnen gehören zur Reisezeit dazu. Gerade im dichten Verkehr ist man mit einem Automatikgetriebe besonders entspannt unterwegs.
Foto: djd/Bosch, Gasoline Systems/thx

(djd). Schnell die Koffer packen und ins Fahrzeug verladen: Auch für den Start in die schönsten Wochen des Jahres ist das Auto der Bundesbürger liebstes Kind. Über 40 Prozent nutzen dem Statistikportal Statista zufolge den eigenen Pkw für den Weg in die Ferien. "Dafür sprechen viele praktische Gründe: Man ist zeitlich flexibel und bleibt auch vor Ort mobil", meint Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Damit die Erholung bereits mit den ersten Kilometern beginnt, sollte man antizyklisch reisen und typische Stauzeiten an den Feriensamstagen vermeiden. Auch die Technik kann ein entspanntes Fahren unterstützen.

Bequemes Fahren

Gerade im dichten Autobahnverkehr oder in fremden Großstädten ist es hilfreich, wenn sich der Fahrer vollkommen auf den Verkehr konzentrieren kann - ohne ständig das Kupplungspedal bedienen und per Hand die Gänge wechseln zu müssen. Nicht nur beim Stop-and-go-Verkehr fährt es sich mit einem Automatikgetriebe deutlich relaxter. Weit verbreitet ist aber noch die Meinung, das automatische Schalten würde den Verbrauch um einen Liter Sprit auf 100 Kilometer erhöhen. Dies trifft längst nicht mehr zu, so Christoph Kirsch, Mitglied des Bereichsvorstands von Gasoline Systems bei Bosch: "Im Gegenteil, moderne Getriebe helfen sogar beim Spritsparen. Die Gänge sind so ausgelegt, dass der Motor stets im optimalen Wirkungsgrad betrieben wird." Viele weitere Infos dazu gibt es unter http://www.rgz24.de/automatik.

Stufenlose Kraftübertragung

Nach Berechnungen von Bosch beträgt etwa der Verbrauchsvorteil bei einem Kfz mit einem stufenlosen Automatikgetriebe bis zu sieben Prozent Kraftstoff gegenüber einem vergleichbaren Fahrzeug mit Handschalter. Der Fachbegriff für die stufenlose Kraftstoffübertragung lautet "CVT" ("Continuously Variable Transmission"). Das Fahrzeug beschleunigt dabei besonders geschmeidig, ganz ohne spürbare Gangwechsel. "Vor allem viele Berufspendler bevorzugen ein Automatikgetriebe", so Christoph Kirsch. Aber auch Gelegenheitsfahrer und erst recht Urlauber kommen mit einem solchen Fahrzeug deutlich bequemer ans Ziel.

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