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Aktiv durch den Wechsel

Gelassen bleiben, Stress vermeiden - so kann man mit Wechseljahressymptomen besser umgehen.
Foto: djd/Gynokadin/Corbis
Experten empfehlen jeden Tag eine halbe Stunde Bewegung, um auch in der Lebensmitte fit und aktiv zu bleiben.
Foto: djd/Gynokadin/M.A. Keller
Regelmäßiger Sport kann dabei helfen, Hitzewallungen zu lindern.
Foto: djd/Gynokadin/thx

(djd). Die ersten Beschwerden kommen oft bereits ab Anfang 40: Das Bindegewebe der Brust verändert sich, die Menstruation wird unregelmäßiger. Irgendwann kommen dann bei vielen Frauen Hitzewallungen oder Schlafstörungen hinzu. Dabei ist gerade die Lebensmitte häufig geprägt durch Veränderungen: Die Kinder werden flügge, höhere Anforderungen im Job, neue Hobbys, ein neuer Fokus auf den Partner. Wechseljahresbeschwerden können dann besonders belastend sein.

Genussgifte meiden

Gegen die Beschwerden kann man aktiv angehen. Gegen leichtere Hitzewallungen etwa helfen oft schon einfache Maßnahmen, Kleidung nach dem Zwiebelschalenprinzip kann jetzt praktisch sein. Alkohol, Kaffee und scharfe Gewürze verstärken die Wechseljahressymptome und sollten vermieden werden. Das Gleiche gilt für Stress. Ausgleichend wirken Entspannungstechniken wie Yoga. Überhaupt ist Bewegung positiv - idealerweise täglich eine halbe Stunde, egal ob zügiges Spazierengehen, Radfahren oder Jogging. Das stabilisiert den Blutdruck, stärkt Herz, Kreislauf und Muskeln und hält die Temperaturregler im Gehirn besser im Gleichgewicht. Zudem werden überflüssige Pfunde abgebaut - die sogenannte fliegende Hitze tritt bei normalem Gewicht seltener auf. Bei jeder dritten Frau sind die Beschwerden jedoch so stark, dass ihre Lebensqualität eingeschränkt ist. Dann kann eine Hormontherapie sinnvoll sein - mehr Informationen und Tipps dazu gibt es unter http://www.hormontherapie-wechseljahre.de. Dank moderner Darreichungsformen, etwa bei Anwendung über die Haut mit einem Östrogen-Gel wie Gynokadin, sind diese heute niedrig dosierbar, mit viel weniger Risiken verbunden als früher und können Wechseljahresbeschwerden rasch beseitigen.

Wassereinlagerungen ausgleichen

Zu Beginn des Klimakteriums sinkt zunächst der Progesteron-, danach erst der Östrogenspiegel, was zu einem hormonellen Ungleichgewicht führt. Das wiederum ist verantwortlich für mögliche Wassereinlagerungen im Körper. Anfangs wirken hier noch Sport und ausgewogene Kost ausgleichend. Bei stärkeren Symptomen kann der Arzt für den hormonellen Ausgleich natürliches Progesteron verordnen.

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Abnehmen leicht gemacht

Obst und Gemüse mit einem hohen Anteil an basischen Mineralstoffen erleichtern das Abnehmen.
Foto: djd/panthermedia.net

(mpt-14/48559a). Abnehmen fällt den meisten nicht leicht. Noch schwerer wird dies ab einem Alter von 40 Jahren. Der Stoffwechsel verbraucht dann weniger Energie. Wer in diesem Alter sein Gewicht reduzieren will, ist gut beraten, dauerhaft den Lebensstil zu ändern. So lautet jedenfalls die Empfehlung von Dr. Edmund Semler, Ernährungswissenschaftler aus Halle. Nach seinen Erfahrungen ist es hilfreich, die Diät durch basische Nahrungsmittel zu unterstützen. Zu diesen Mitteln gehört beispielsweise Basica Vital, das in der Apotheke erhältlich ist. Hilfreich ist zudem Bewegung: Fünfmal die Woche Sport zu treiben ist ratsam.

Ernährungsfehler vermeiden

Übergewicht ist häufig auf grundlegende Ernährungsfehler zurückzuführen. Zu viel tierische und verarbeitete Produkte und zu wenige basische Nahrungsmittel seien Hauptgründe dafür, so Dr. Semler weiter. Häufiges und unregelmäßiges Essen ist ein weiterer Aspekt, der zu Übergewicht führt. Hierdurch befindet sich eine auf Dauer erhöhte Konzentration Insulin im Körper. Stress behindert ebenfalls die Gewichtsreduktion. Aus diesem Grund sollte man die ersten Maßnahmen zum Abnehmen in eine stressfreie Zeit oder während einer Ruhephase einlegen. Stress fördert sogar den Appetit. Nach Semlers Worten gilt es, täglich auf basische Nahrungsmittel zu achten. So sollte man jeden Tag etwa 500 Gramm Kartoffeln, Obst und Gemüse zu sich nehmen. Dazu sollten auch vermehrt Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte verwendet werden. Eine Diät-Broschüre und weitere Tipps in Bezug auf basische Nahrungsmittel stehen unter basica.de zur Verfügung.

Basische Nahrungsmittel und ihre Bedeutung

Basische Mineralstoffe sind sehr wichtig, um den Säure-Basen-Haushalt während der Diät im Gleichgewicht zu halten. Durch eine dauerhafte Umstellung auf eine basenreiche Ernährung wird zudem das Verhältnis Muskel- zu Fettmasse verbessert. Um das Körpergewicht zu normalisieren, ist Fasten ebenfalls geeignet, sagt Ernährungswissenschaftler Dr. Semler. Das Fasten bewirkt, dass feste Ernährungsgewohnheiten unterbrochen werden und dadurch eine nachhaltige Änderung der Essgewohnheiten realisiert werden kann. Übrigens: Wenn man sich an die Fastenregeln hält und seinen Körper ausreichend mit basischen Mineralstoffen versorgt, braucht man den Jo-Jo-Effekt nicht zu fürchten.

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Hormonmangel in den Wechseljahren

Neben einer medikamentösen Behandlung kann auch Eigeninitiative menopausale Beschwerden lindern.
Foto: djd/Utrogest/thx

(mpt-14/48751a). Geht es um die weiblichen Sexualhormone, denken viele zuerst an Östrogen. Aber auch das sogenannte Progesteron spielt eine entscheidende Rolle. Das Hormon wird nach dem Eisprung im sogenannten Gelbkörper gebildet und bereitet die Schleimhaut der Gebärmutter auf eine Befruchtung vor. Kommt es nicht zur Schwangerschaft, sinkt der Progesteronspiegel ab und die Menstruation setzt anschließend ein.

Die Beschwerden der Wechseljahre

Die Phase der Umstellung auf die Wechseljahre wird als Klimakterium bezeichnet und kennzeichnet sich dadurch, dass der Eisprung immer häufiger ausbleibt. Zuerst nimmt die Progesteronproduktion ab. So kommt es, dass Östrogen zeitweilig dominant ist. Nun machen sich auch die ersten Beschwerden der Wechseljahre bemerkbar, welche durch den Progesteronmangel hervorgerufen werden. Zu den typischen Symptomen zählen starke Regelblutungen, Stimmungsschwankungen, unregelmäßige Monatszyklen, Schlafstörungen und unangenehmes Brustspannen. Auch Gewichtszunahmen sind häufig die Folge der Wechseljahre, da der Östrogenüberschuss die Wassereinlagerung begünstigt.

Die Hormonersatz-Behandlung

Am Max-Planck-Institut in München wurde eine Untersuchung durchgeführt, die ergeben hat, dass Schlafstörungen mittels mikronisiertem Progesteron deutlich minimiert werden können. Mit der wasseraustreibenden Wirkung können auch Ödeme verringert werden, welche für die unerwünschten Brustschmerzen verantwortlich sind. Das Progesteron kann zudem auch stimmungsaufhellend wirken. Im Zuge einer Hormonersatztherapie wird das Progesteron oft in Kombination mit Östrogen eingesetzt, um Wucherungen in der Gebärmutterschleimhaut zu verhindern.

Behandlungsformen bei Wechseljahre-Beschwerden

Bei der Behandlung der Wechseljahre-Beschwerden können entweder synthetisch hergestellte Gestagene oder körperidentisches Progesteron eingesetzt werden. Aus verschiedenen Studien geht hervor, dass natürliches Progesteron wie zum Beispiel Utrogest verträglicher ist und weniger Nebenwirkungen bereithält. So wurde kein erhöhtes Brustkrebsrisiko bei der Behandlung mit dem naturidentischen Progesteron festgestellt.

Selbsthilfe neben der Therapie

Zudem können die Frauen selbst etwas gegen die Beschwerden unternehmen. Parallel zur medikamentösen Behandlung sind regelmäßiger Sport und effiziente Entspannungsübungen wie Meditationen oder Yoga sinnvoll. Und auch feste Schlafzeiten gehören dazu, um die Schlafstörungen auf ein Minimum zu reduzieren. Der Speiseplan sollte eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung umfassen, wobei auf Alkohol und Zigaretten möglichst verzichtet werden sollte.

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Rheuma-Therapie nur mit Entsäuerung sinnvoll

Basische Ernährung mit viel Gemüse ist lecker und bei Rheuma ratsam.
Foto: djd/Protina/panthermedia
Rheumapatienten sollten aktiv werden und sich nicht in den eigenen vier Wänden verkriechen.
Foto: djd/Protina/panthermedia
Die Angst vor dem nächsten Schub bestimmt häufig den Alltag von Rheumapatienten.
Foto: djd/panthermedia
Mit Entsäuerung hat Heilpraktiker Joachim Kudritzki bei Rheumapatienten schon gute Erfolge erzielt.
Foto: djd/Protina/Joachim Kudritzki privat

(djd). Mit entzündlichem Rheuma kann im Alltag jeder Handgriff zur Qual werden. Von der Autoimmunerkrankung, die auch als rheumatoide Arthritis bezeichnet wird, sind in Deutschland rund 1,5 Millionen Menschen betroffen. Wie Experten wissen, kann der Verlauf der Krankheit von einer Übersäuerung des Körpers negativ beeinflusst werden. Basische Mineralsalze, wie "Basica Vital" können hier Abhilfe schaffen. In einer Pilot-Studie wurden die Erfolge bereits belegt.

Säureabbau unterstützen

Um rheumatoide Arthritis in den Griff zu bekommen, verordnen Ärzte in der Regel Schmerzmittel und im fortgeschrittenen Stadium Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken. In der Naturheilkunde wird hingegen ein ganzheitliches Therapiekonzept verfolgt, bei dem nicht nur die Körperabwehr reguliert, sondern auch der Säureabbau unterstützt wird. "Eine Übersäuerung ist bei Rheuma immer beteiligt. Die überschüssige Säure lagert sich im Bindegewebe, aber auch in den Gelenken ab", erklärt Heilpraktiker Joachim Kudritzki aus Hamburg. Der Experte sieht noch einen weiteren Zusammenhang: "Bei Rheuma schadet überschüssige Säure auch deswegen, weil sie die Entzündungsbereitschaft des Körpers erhöht", ergänzt Kudritzki und betont: "Die Rheumatherapie macht ohne Entsäuerung keinen Sinn." Unter http://www.basica.de gibt es nähere Infos zum Säure-Basen-Ausgleich.

Beweglichkeit steigern

Knackende Gelenke müssen nach der Auffassung des Naturheilkundlers als frühe Anzeichen einer Übersäuerung, der so genannten latenten Azidose, gewertet werden: "Die Geräusche lassen jedoch sofort nach, wenn man den Körper entsäuert", verspricht er. Eine Pilot-Studie hat Kudritzkis Beobachtungen bereits 2006 untermauert. Dabei nahmen Patienten mit rheumatoider Arthritis, die auf Schmerzmittel angewiesen waren, zwölf Wochen lang täglich 30 Gramm "Basica Vital" ein. Ergebnis: Sie hatten im Vergleich zur Kontrollgruppe, die nicht entsäuerte, deutlich weniger Schmerzen, sie waren beweglicher, ihre Lebensqualität besserte sich. Einige Probanden konnten die Dosis ihrer Medikamente reduzieren oder sie sogar ganz absetzen.

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Das große Hämmern und Pochen im Kopf

Bis etwa zum 40. Lebensjahr sind Frauen im Vergleich zu Männern überproportional von Migräne betroffen. Dies könnte ein Hinweis auf die Beteiligung von Hormonen als Auslöser sein.
Foto: djd/MykoTroph/clipdealer.de
Ein Migräneanfall ist von starken Schmerzen begleitet und kann bis zu 72 Stunden anhalten.
Foto: djd/MykoTroph/clipdealer.de
Aufgrund ihrer potenziell stressregulierenden, durchblutungsfördernden und hormonell ausgleichenden Wirkung hat sich die kombinierte Einnahme der Heilpilze Reishi (im Bild) und Shiitake in der allgemeinen Migränetherapie gut bewährt.
Foto: djd/MykoTroph, Institut für Ernährungs- und Pilzheilkunde, Limeshain
Der Heilpilz Shiitake (im Bild) kann vor allem in der kombinierten Einnahme mit dem Heilpilz Reishi in der Migränetherapie von Nutzen sein.
Foto: djd/MykoTroph, Institut für Ernährungs- und Pilzheilkunde, Limeshain

(djd). Ein Migräneanfall zeichnet sich zumeist durch pochende und hämmernde, sehr starke Kopfschmerzen aus. Diese treten vorwiegend halbseitig auf. In aller Regel kommen noch Übelkeit, Erbrechen sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit hinzu. Die Beschwerden sind meist so quälend, dass sich die Betroffenen völlig zurückziehen und nur in dunklen, ruhigen Räumen etwas Linderung empfinden.

Vielfältige Auslöser der Migräne

Allein in Deutschland leiden Statistiken zufolge etwa zehn Millionen Menschen regelmäßig unter Migräne. Etwa 400.000 davon sogar unter chronischer Migräne mit zehn bis 15 Attacken im Monat. Neben bestimmten genetischen Prädispositionen sind zahlreiche Auslöser dieser neurologischen Erkrankung bekannt. Darunter beispielsweise Stress, übermäßiger Perfektionismus, Schlaf- und Flüssigkeitsmangel, Hormonschwankungen, Alkoholkonsum und falsche Ernährungsgewohnheiten. Bei den Nahrungs- und Genussmitteln stehen vor allem Rotwein, Milchkaffee oder Hartkäse, aber auch Speisen, die Glutamat, Nitrite und Nitrate enthalten, unter Verdacht.

Heilpilze können langfristige Linderung bewirken

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) kennt die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten der Heilpilze schon seit Jahrhunderten, mehr Informationen zu den Heilpilzen gibt es beispielsweise unter http://www.HeilenmitPilzen.de. Auch für Migränepatienten gibt es bewährte Heilpilze, die für deutliche Linderung sorgen können. Als Basistherapie empfiehlt sich die Einnahme von Reishi und Shiitake. Shiitake kann den Gefäßtonus - auch im Gehirn - verbessern, was auch in der Prophylaxe von Migräneattacken von Bedeutung ist. Reishi wiederum zeigt eine regulierende Wirkung bei Stress und kann sowohl die Emotionen wie den Hormonhaushalt ausgleichen.

Ist vor allem Stress ein Migräne-Auslöser, kann zusätzlich die Gabe von Cordyceps und Auricularia sinnvoll sein. Dem Cordyceps werden sowohl physisch wie auch psychisch kräftigende Eigenschaften zugesprochen. Zudem kann er ausgleichend auf den überschießenden Hormonhaushalt wirken. Auricularia schließlich unterstützt die Therapie mit seinen durchblutungsfördernden und die Muskulatur entspannenden Eigenschaften.

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Bei Schmerzen schneller zum Arzt

Rechtzeitig zum Arzt - das ist bei anhaltenden Schmerzen die Devise. So kann verhindert werden, dass Beschwerden chronisch werden.
Foto: djd/Pfizer Deutschland/thx
Manche Patienten warten selbst bei starken Schmerzen viel zu lange und versuchen, sie mit rezeptfreien Schmerzmitteln zu lindern - das kann schwerwiegende Folgen haben.
Foto: djd/Pfizer Deutschland/thx

(djd). Bei jedem Zipperlein gleich zum Arzt? Sicher nicht. Doch manche Patienten warten selbst bei massiven Schmerzen viel zu lange und versuchen, diese mit rezeptfreien Schmerzmitteln zu lindern. "Das kann schwerwiegende Folgen haben", weiß Dr. med. Ulrike Brunnmüller, Medizinerin beim forschenden Pharmaunternehmen Pfizer. "Halten Beschwerden länger als drei bis sechs Monate an oder kehren in dieser Zeit immer wieder, besteht die Gefahr, dass sie chronisch werden." Das bedeutet, der Schmerz bleibt, obwohl die körperliche Ursache abgeklungen ist.

Möglich ist das, weil das Gehirn ein so genanntes Schmerzgedächtnis entwickeln kann. Durch den anhaltenden Schmerzreiz senden dann die Nervenzellen selbst Schmerzsignale aus. "Besonders groß ist die Gefahr bei Rückenleiden, Rheuma- und Arthroseschmerz sowie Nervenschmerzen", so die Expertin. Bessern sich die Symptome trotz schmerzstillender Medikamente und Maßnahmen wie Physiotherapie nicht deutlich, ist es wichtig, dem Hausarzt schnell Rückmeldung zu geben. Zur Kontrolle sollte der Patient ein Schmerztagebuch führen, in das er einträgt, wann und wie stark die Schmerzen auftreten. Auch die Art der Schmerzen - etwa brennend oder stechend -, Gemütsverfassung und Schlafqualität sind wichtige Hinweise für den behandelnden Arzt. Weitere Informationen gibt es online, zum Beispiel unter http://www.wegeausdemschmerz.de oder http://www.ratgeberzentrale.de.

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Zucker tut nicht weh

Keine Schmerzen, äußerlich gesund: Viele Menschen wissen jahrelang nicht, dass sie unter Diabetes leiden.
Foto: djd/MSD
Regelmäßige Bewegung ist die beste Vorbeugung gegen Typ-2-Diabetes. Eine halbe Stunde an drei Tagen in der Woche sollte es mindestens sein.
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Mit der richtigen Behandlung kann das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt und die Lebensqualität erhalten werden.
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Gesunde Ernährung und die Vermeidung von Übergewicht sind wichtige Pfeiler der Diabetesprävention.
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(djd). Manche Krankheiten treffen einen mit Wucht, andere schleichen sich langsam ein. Während sich ein Typ-1-Diabetes in der Regel schlagartig bemerkbar macht, verläuft die Entwicklung beim häufigeren Typ 2 langsam und oft ohne deutliche Symptome. Deshalb besteht die Erkrankung meist schon seit mehreren Jahren, wenn sie - oft zufällig bei einer Routineuntersuchung - entdeckt wird. Zucker tut eben nicht weh.

Folgeschäden vermeiden

Dabei ist eine frühe Diagnose und Behandlung beim Typ-2-Diabetes wichtig, um Folgeschäden etwa an Herz, Nieren, Augen und Nerven zu vermeiden. Deshalb sollte man bei Anzeichen, die auf die Erkrankung hindeuten können, immer einen Arzt aufsuchen. Mögliche Symptome sind neben einem schlechten Allgemeinbefinden ein verstärktes Durstgefühl und Harndrang, Gewichtsverlust, Hautjucken und -trockenheit, Schwindel, Müdigkeit und erhöhte Infektanfälligkeit.

Ist die Krankheit erkannt, kann der Verlauf mit therapeutischen Maßnahmen deutlich verlangsamt werden - mehr Informationen etwa unter http://www.diabetes-behandeln.de. Als erstes wird eine Änderung des Lebensstils angestrebt, um mit Bewegung und gesunder Ernährung Übergewicht abzubauen. Reicht dies nicht, folgt eine medikamentöse Behandlung, meist mit Metformin, das gegebenenfalls durch weitere Mittel ergänzt wird. "Die sogenannten DPP-4-Hemmer beispielsweise haben ein niedriges Risiko für Unterzuckerungen und waren in Studien gewichtsneutral", erklärt der Aschaffenburger Diabetologe Dr. med. Gerhard Klausmann.

Bewegung beugt vor

Wer eine Erkrankung vermeiden möchte, sollte rechtzeitig vorbeugen - besonders, wenn Risikofaktoren wie Übergewicht oder eine familiäre Vorbelastung vorliegen. Ein oraler Glukosetoleranztest kann schon früh auf einen gestörten Zuckerstoffwechsel hinweisen. Den größten präventiven Nutzen hat Klausmann zufolge aber regelmäßige Bewegung. Mindestens dreimal in der Woche sollte man eine halbe Stunde lang in Schwung kommen, etwa bei einem zügigen Spaziergang.

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