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Haarausfall lässt sich kaschieren

Haarausfall ist für die meisten Frauen mehr als ein Beauty-Problem.
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Die Samen des Bockshornklees wurden schon im alten Ägypten für Heilzwecke eingesetzt.
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Bei hellen Haaren fällt Haarausfall weniger stark auf als bei dunklen.
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Ein Seitenscheitel kann lichte Stellen am Oberkopf kaschieren.
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(djd). Haarausfall tut weh - nicht körperlich, aber doch seelisch. Viele betroffene Frauen sind ziemlich verzweifelt, wenn der Haarverlust so stark wird, dass er bereits deutlich zu sehen ist. Neben den schulmedizinischen Maßnahmen gegen Haarausfall hat sich in der Kräutermedizin zum Beispiel der Bockshornklee bewährt. Seine mit Mikronährstoffen angereicherten Samen gibt es etwa als "Bockshorn + Mikronährstoff Haarkapseln" von Arcon in der Apotheke. Eine im Fachjournal "Aktuelle Dermatologie" des Wissenschaftsverlags Thieme publizierte Untersuchung bestätigte ihre Wirkung gegen anlagebedingten und durch andere Ursachen ausgelösten Haarausfall. Mehr Informationen gibt es unter http://www.weniger-haarausfall.de.

Helle Strähnchen kaschieren Haarausfall

Als Möglichkeit, den Haarausfall zu kaschieren, empfiehlt sich oft ein sanftes Aufhellen der Haare etwa durch Strähnchen. Je heller die Haarpracht ist, desto weniger fallen lichte Stellen auf der Kopfhaut auf. Gerade Strähnchen leisten gute Dienste, um den Haarausfall optisch ein wenig wegzumogeln.

Wer längere Haare hat, sollte übrigens bei Haarausfall keinen Kurzhaarschnitt ins Auge fassen. Dieser kann entgegen einem verbreiteten Irrglauben schüttere Haare keineswegs kaschieren.

Hochsteckfrisuren verbergen lichte Stellen

Ideal kann eine Frisurlänge bis zum Nacken beziehungsweise bis maximal zur Schulter sein. So lassen sich die Haare ohne Mittelscheitel hochstecken, was lichte Stellen kaschieren hilft. Ein Seitenscheitel kann ebenfalls eine Lösung sein, wenn der Haarausfall am Oberkopf stark ausgeprägt ist. Auch Geheimratsecken lassen sich durch etwas längere Haare besser verbergen. Das Auftoupieren der Haare funktioniert ab einer gewissen Länge einfacher. Beim Einsatz von Haarspray sollte man zurückhaltend sein, da dieses im Übermaß die Haare verklebt und dadurch weniger füllig aussehen lässt. Das gilt auch für Haargel und Stylingcreme sowie ölhaltige Haarkuren, die ebenfalls nur sehr maßvoll eingesetzt werden sollten.

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Entspannt statt gestresst

Die Deutschen sind Europameister beim Ansammeln von Überstunden - und fühlen sich dadurch immer häufiger gestresst.
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Psychologin Kristina Langosch aus Hamburg.
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Eine Jogging-Runde an der frischen Luft kann dazu beitragen, gedanklichen Abstand in stressigen Situationen zu gewinnen.
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(djd). Im europäischen Vergleich machen die Deutschen die meisten Überstunden und fühlen sich häufig bis zur Erschöpfung gestresst. Wird dies zum Dauerzustand, drohen gesundheitliche Probleme, wie z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Psychologin Kristina Langosch aus Hamburg kennt Strategien, wie Stress besser bewältigt wird.

Es gibt die unterschiedlichsten Auslöser von Stress - welche sind typisch?

- Starke Stressoren sind generell Veränderungen der Lebenssituation wie der Tod eines nahen Angehörigen, der Verlust des Arbeitsplatzes, ein Umzug oder die Scheidung. Aber auch dauerhafte Überforderung kann ein krankmachender Stressor sein, ebenso wie Einsamkeit und mangelnde soziale Unterstützung. Ein erster wichtiger Schritt ist es, die persönlichen Auslöser zu identifizieren und dann ein solides Repertoire an stressvermindernden Strategien zu entwickeln, die es ermöglichen, positiver mit Belastungen umzugehen.

Wie können diese Strategien aussehen?

- Grundsätzlich gibt es drei Ansatzpunkte: Die Ebene der äußeren Belastungen, die gedankliche Ebene und die Ebene der Entspannung. Zunächst sollte man sich seine Stärken und Fähigkeiten bewusst machen, die bisher hilfreich waren, Belastungen zu bewältigen. Es hilft zudem, sich immer wieder zu fragen, ob man sich nicht verzettelt. Lautet die Antwort ja, kann man zum Beispiel durch To-Do-Listen bessere Strukturen in Privatleben und Beruf schaffen. Auf der gedanklichen Ebene ist es wichtig, immer wieder Abstand zu gewinnen, wenn es stressig wird - etwa während einer Mittagspause im Park. Weil jeder den Stress anders verarbeitet, habe ich Online-Tests entwickelt, die mit vielen hilfreichen Tipps zum Thema unter http://www.stress-schutz.de zu finden sind.

Welche Rolle spielt die Ernährung bei der Stressbewältigung?

- Auch im hektischen Alltag gilt es, sich immer bewusst Zeit für gesunde Mahlzeiten zu nehmen. So sorgt man nicht nur für eine gute Vitalstoff-Versorgung, sondern gleichzeitig auch für Erholungsmomente. Statt Fast Food empfehle ich, viel frisches Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Nüsse und hochwertige Pflanzenöle auf seinen Speiseplan zu setzen.

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Narben effektiv mildern

Viele Frauen leiden darunter, wenn etwa kleine Narben das ebenmäßige Hautbild stören.
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Mit konsequenter Pflege können Narben mit der Zeit flacher, blasser und geschmeidiger werden.
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Die Dermatologin Dr. med. Karena Reddington gibt wertvolle Tipps zur Narbenpflege.
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Makellos gut aussehen - das wünschen sich wohl die meisten Frauen.
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Etwa bei der Küchenarbeit passieren oft kleine Verletzungen, die Narben hinterlassen können.
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Inhaltsstoffe wie Cepalin und Hyaluronsäure sind bewährt in der Narbenpflege.
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(djd). Beim Bügeln, Kochen oder Sport, bei der Gartenarbeit oder im Job - kleine Wunden sind schnell passiert. So geschehen etwa in deutschen Haushalten laut Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de rund zweieinhalb bis drei Millionen Unfälle pro Jahr. Glücklicherweise sind sie oftmals harmlos. Allerdings können nach der Heilung von Wunden noch Narben zurückbleiben, und erst recht hinterlassen Operationen oder größere Unfälle unübersehbare Spuren. Viele Betroffene leiden dann unter ihrem "Makel". Dabei lässt sich das Erscheinungsbild mit einer konsequenten Pflege häufig deutlich verbessern.

Frühzeitig mit der Narbenpflege beginnen

Dr. med. Karena Reddington, Fachärztin für Dermatologie in Frankfurt am Main, erklärt: "Je früher mit der Narbenbehandlung begonnen wird, desto besser sind die Chancen, die Narbenentwicklung positiv zu beeinflussen. Sobald die Wunde geschlossen ist oder die Fäden nach einer OP gezogen sind und keine Kruste mehr auf der Wunde ist, kann mit der Behandlung angefangen werden." Bewährt hätten sich dabei Narbenpflegeprodukte mit Inhaltsstoffen wie Cepalin, Allantoin, Hyaluronsäure, Panthenol und Silikonen. "Nach etwa sechs bis acht Wochen lässt die Rötung langsam nach, und durch die konsequente Pflege mit entsprechenden klinisch getesteten Präparaten, zum Beispiel "tetesept Narben Gel", lässt sich das Erscheinungsbild auch weiterhin verbessern. Die Narbe wird elastischer und flacher", so Reddington. Die Narbenreifung kann bis zu 2 Jahren andauern. Deshalb sollte man bei der Behandlung Geduld haben. Auch ältere Narben können und sollten behandelt werden. Hier sollte ein Gel über mindestens sechs Monate ein bis drei Mal täglich einmassiert werden.

Massage ist entscheidend

Die Massage ist das A und O der Narbenpflege. "Sie fördert das Eindringen der entzündungshemmenden und wundheilungsfördernden Bestandteile eines Narbengels in die Haut", erläutert Dr. Reddington. Zudem wird die Durchblutung gesteigert und damit der An- und Abtransport von Nährstoffen und Abbauprodukten. Und schließlich macht die Massage das Narbengewebe geschmeidiger und beweglicher.

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Rückenorthesen als Therapiebaustein

Rückenorthesen sind neben der Medikation und Bewegung ein Baustein der Osteoporose-Therapie. Der Arzt kann sie bei Notwendigkeit verordnen.
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Osteoporose: Frische Luft und Sonnenschein tanken bei leichten Aktivitäten im Garten tut Körper und Seele gut.
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Der medizinische Fachhandel berät zur individuellen Rückenorthese. Es gibt Body- und Gurtvarianten für Damen und Herren.
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Körperlich aktiv sein und sich bewegen ist wichtig bei Osteoporose. Geeignete Sportarten sind beispielsweise Radfahren, Schwimmen und Nordic Walking.
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Osteoporose, landläufig auch "Knochenschwund" genannt, gehört zu den großen Volkskrankheiten. Vor allem Frauen sind davon betroffen, aber auch bei Männern wird die Erkrankung immer häufiger diagnostiziert.
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Die Bewegung an der frischen Luft ist gut bei Osteoporose. Die Sonne fördert die Produktion von Vitamin D, das wiederum für den Knochenaufbau wichtig ist.
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Die Schlupfvariante der Rückenorthesen kann Frauen und Männern vom Orthopädietechniker genau angepasst werden.
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Durch den krankheitsbedingten Verlust an Knochensubstanz bei Osteoporose sinkt die Wirbelsäule in sich zusammen. Die Brustwirbelsäule krümmt sich verstärkt nach hinten, die Lendenwirbelsäule nach vorn. Es kann sich ein so genannter "Witwenbuckel" entwickeln.
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Biofeedback: Die zugelastischen Materialen der Orthesen üben gemeinsam mit der Rückenschiene spürbare Zugkräfte auf den Becken- und Schulterbereich aus. Bei Fehlhaltungen wird man sanft wieder an die richtige Haltung erinnert. Als Reflex darauf wird die Rumpfmuskulatur angespannt und der Oberkörper richtet sich wieder auf.
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Der Arzt kann bei Notwendigkeit Rückenorthesen verordnen, im medizinischen Fachhandel werden sie angemessen.
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(djd). Sturzprävention, Koordination und Stabilität spielen nach einem osteoporosebedingten Wirbelbruch eine wichtige Rolle. Rückenorthesen können Sicherheit und Halt geben, den Oberkörper aufrichten und die Muskulatur stärken. Durch ein Gurtsystem und eine Rückenschiene üben sie gezielt Zugkräfte auf den Becken- und Schulterbereich aus. Empfehlenswert sind Ausführungen mit Biofeedback-Mechanismus wie etwa "Spinomed" oder "Spinomed active" von medi. Wenn der Oberkörper zu weit nach vorne in eine Fehlhaltung verfällt, erinnert die Orthese an die richtige Haltung. Dabei spannt man unbewusst die Muskulatur an und richtet den Oberkörper wieder auf.

Der ständige Wechsel von An- und Entspannung stärkt die Rücken- und Bauchmuskulatur und kann auch Impulse zum Knochenaufbau leisten. Der Körperschwerpunkt wird dauerhaft korrigiert und die Schwankneigung verringert. Das Risiko von Stürzen und einer möglichen Folgefraktur kann gesenkt werden. Der positive Effekt der Orthesen wurde in zwei Studien bestätigt (Pfeifer, M. et al., Am J Phys Med Rehabil, 2011, 90, 805-815 und 2004, 83, 177-186). Sie werden zudem vom Dachverband Deutschsprachiger Osteologen (DVO) empfohlen. Der Arzt kann sie bei Notwendigkeit verordnen, im medizinischen Fachhandel werden sie angepasst. Den Ratgeber Osteoporose gibt es unter Telefon 0921-912-750 oder per E-Mail an Verbraucherservice@medi.de. Händlerfinder und Surftipp: http://www.ifeelbetter.com.

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Wie Diabetiker Fehler im Alltag vermeiden

Den Blutzucker richtig zu messen - das sollten Diabetiker mit ihrer Beraterin üben, um keine Fehler zu machen.
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Wer seine Füße regelmäßig kontrolliert, merkt frühzeitig, ob sich eine Nervenschädigung - auch Neuropathie genannt - entwickelt.
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(djd). Im Alltag vergessen Diabetiker häufig ihre Erkrankung, und Folgeschäden können sich unbemerkt entwickeln. Um dies zu verhindern, geben Mediziner Tipps, die Fehler vermeiden helfen. So sollte man das Messen des Blutzuckers mit der Diabetesberaterin üben, da dies ansonsten oftmals nicht richtig durchgeführt wird. Ebenso wichtig: Die Füße regelmäßig kontrollieren. So lässt sich eine diabetesbedingte Nervenschädigung früh erkennen. Sie macht sich meist zuerst in den Füßen bemerkbar durch Kribbeln, Schmerzen, eine nachlassende Empfindsamkeit oder Taubheit. Diese Symptome können etwa durch den vitaminähnlichen Wirkstoff Benfotiamin gelindert werden. Er kann die Nerven vor Zuckerschäden schützen und ist beispielsweise in "milgamma protekt" enthalten, das es rezeptfrei in der Apotheke gibt.

Die Gesundheit fördern - das möchten viele Menschen, indem sie Fruchtsäfte trinken. Ein Irrtum, denn Studien zeigen: Die Säfte erhöhen eher das Diabetes-Risiko, während der Verzehr der Früchte das Risiko hingegen senkt. Um abzunehmen, essen viele Typ-2-Diabetiker lieber mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt. Dieses Ziel erreichen sie aber möglicherweise besser durch zwei große Mahlzeiten pro Tag. Eine aktuelle Studie zeigt: Wer nur frühstückt und das Mittagessen bis 16 Uhr zu sich nimmt, senkt den Fettgehalt der Leber und das Gewicht stärker. Viele weitere hilfreiche Tipps gibt es unter http://www.ratgeberzentrale.de.

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Zinkmangel ausgleichen - gegen Probleme mit Haut und Haar

Gerade im Winter wichtig: Zink sorgt für die Aktivierung des Immunsystems.
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Wenn die Haut trocken und schuppig wird, Pickel oder Pusteln sich verschlimmern, kann ein Zinkmangel dahinter stecken.
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Salat ist gesund, er enthält viele Vitalstoffe - aber nicht alle. So ist z.B. das lebenswichtige Spurenelement Zink überwiegend in tierischen Lebensmitteln enthalten. Vegetarier zählen daher zu den Risikogruppen für einen Zinkmangel.
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Das Immunsystem streikt, Infekte mehren sich - dagegen kann eine zusätzliche Versorgung des Körpers mit dem Spurenelement Zink eine Hilfe sein.
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(djd). Es sind oft die kleinen Dinge, die eine große Wirkung erzielen: Zu ihnen zählt das Spurenelement Zink, das viele wichtige Funktionen im Körper hat. Wird es in zu geringer Dosis mit der Nahrung aufgenommen, dann sind die Folgen oftmals bald sichtbar: Pickel und Pusteln entstehen oder verschlimmern sich. Die Haut kann aber auch trocken und schuppig werden, wodurch sie dann juckt. Außerdem ist es möglich, dass Wunden schlecht heilen. Ein Zinkmangel kann aber zuweilen auch brüchige Nägel und Haare, Haarausfall oder eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte bewirken. Er steckt häufig ebenfalls hinter entzündlichen Hauterkrankungen wie Akne oder Neurodermitis.

Die wichtige Rolle des Spurenelements

Das liegt daran, dass Zink in zahlreiche Stoffwechselvorgänge einbezogen ist. Es steuert dabei die Funktionen von mehr als 100 Enzymen, also Eiweißstoffen, die an lebenswichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt sind. Dazu gehören die Blutbildung und die Aktivierung des Immunsystems. So kommt es, dass die körpereigene Abwehr reichlich Antikörper bilden kann, um leistungs- und widerstandsfähig zu sein, wenn sie genügend mit Zink versorgt ist. Ist das Immunsystem jedoch geschwächt und leidet die Haut, so kann dies ein deutliches Anzeichen für eine Unterversorgung mit Zink sein. Der menschliche Körper kann es jedoch nicht selbst herstellen. Normalerweise sollten sich Menschen über die Ernährung mit Zink versorgen. Doch nicht immer deckt die Ernährung den Bedarf des Körpers. Dann ist es ratsam, einen Mangel durch ein geeignetes Präparat auszugleichen - zum Beispiel bei einer Therapie gegen Akne oder bei einer Neurodermitis-Behandlung. Experten empfehlen Mittel mit einer organischen Zinkverbindung wie zum Beispiel Zinkorotat. Sie können besser vom Körper aufgenommen werden als anorganische Zinksalze. Zu diesen Präparaten zählt beispielsweise "Zinkorot 25", das es rezeptfrei in der Apotheke gibt. Darin ist das Spurenelement an die natürliche Substanz Orotsäure gebunden und in einer effektiven Dosierung von 25 mg Zink pro Tablette enthalten.

Wie es zu einem Mangel kommt

Um den Zinkbedarf des Körpers über die Ernährung zu decken, ist eine abwechslungsreiche, vollwertige Kost notwendig. Vor allem Innereien, Rindfleisch, Geflügel, Fisch, Meeresfrüchte, ungemahlenes Getreide und Milchprodukte sollten auf dem Speiseplan stehen, denn sie gelten als Lieferanten des Spurenelements. Wenig Zink ist indes in Obst und Gemüse enthalten. Hinzu kommt, dass viele Lebensmittel die benötigte Zinkmenge häufig nicht hergeben. Das liegt einerseits daran, dass die Böden, auf denen zum Beispiel Getreide und Kartoffeln angebaut werden, ausgelaugt sind, so dass sie nicht mehr ausreichend Mineralstoffe und Spurenelemente liefern. Andererseits werden häufig Weißbrot, Nudeln, Burger & Co. Aufgetischt, die nur noch wenige wertvolle Bestandteile enthalten. Zudem kann die Aufnahme des Zinks aus der Nahrung auch im Körper durch zahlreiche Faktoren gestört sein, wie zum Beispiel durch verschiedene Erkrankungen oder die Einnahme von Medikamenten.

Die Beschwerden wirksam lindern

Feststellen lässt sich ein Defizit an dem wichtigen Spurenelement allerdings nicht so leicht, da der Zinkspiegel im Blutplasma schwer zu bestimmen ist. Die Wissenschaftler der Gesellschaft für Biofaktoren raten daher, bei Verdacht auf einen Mangel, eine Therapie mit einem entsprechenden oralen Zinkpräparat zu versuchen. Bessern sich die Beschwerden wie Hautprobleme innerhalb von zwei bis drei Wochen, so sei dies der beste Beleg dafür, dass ein Mangel vorhanden war. Viele weitere Tipps zum Thema Zink finden sich auch unter http://www.ratgeberzentrale.de.

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Wenn der Körper mehr Magnesium braucht

Wenn das Herz stolpert oder rast, kann neben vielen anderen Ursachen auch ein Magnesiummangel als Ursache dahinterstecken.
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Medikamente gegen Bluthochdruck können dafür sorgen, dass die Nieren zu viel Magnesium ausscheiden - dadurch kann der Blutdruck wiederum gesteigert werden.
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(mpt-14/48098). Wenn man häufig nervös ist, das Herz rast und "stolpert" oder die Waden sich in der Nacht verkrampfen, dann kann dies auf einen Mangel an Magnesium hindeuten. Wissenschaftler der Gesellschaft für Biofaktoren (GfB) betonen, wie wichtig der Mineralstoff ist. Anzeichen für ein Defizit sollten nicht verharmlost werden. Der Mangel kann laut den Experten z.B. entstehen, wenn man bestimmte Medikamente einnimmt. Dazu zählt etwa Omeprazol, ein sogenannter Protonenpumpenhemmer, der die Entwicklung von Magensäure eindämmt. Auch "Entwässerungstabletten" gegen ein schwaches Herz und zu hohen Blutdruck können dem Körper Magnesium rauben.

Warnsignal Herzrasen

Die Nieren scheiden Magnesium in größerem Maße aus, wenn man Entwässerungstabletten mit bestimmten Wirkstoffen, etwa Thiazide oder Schleifendiuretika, einnimmt. Auf diese Weise können Nebenwirkungen der Therapeutika gesteigert werden, was die Erkrankung eher vorantreibt, statt sie in Schach zu halten. Mangelt es dem Körper an Magnesium, dann ist es auch möglich, dass sich Herz-Rhythmusstörungen entwickeln und die Verstoffwechselung von Zucker und Fetten gestört wird. Man sollte auch aufmerksam werden, wenn sich Anzeichen wie Schlafstörungen oder Herzrasen mehren und lieber vom Arzt überprüfen lassen, wie viel Magnesium sich im Blut-Serum nachweisen lässt.

Hilfreiche Orotsäure

Will man ein Defizit an Magnesium ausgleichen, so eignen sich Präparate, bei denen der Mineralstoff in Verbindung mit Orotsäure (Orotat) enthalten ist. Diese spielt eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel und kann die Körperzellen mit mehr Energie versorgen. Darüber hinaus kann sie die Wirkung des Magnesiums unterstützen, weil der Mineralstoff besser in den Zellen gebunden wird. Die Verbindung Magnesium-Orotat findet sich beispielsweise in magnerot Classic N aus der Apotheke. Vollkornbrot, Hülsenfrüchte wie Linsen und Erbsen oder Nüsse sind zusätzliche Lieferanten von Magnesium, sie gehören daher auf den Speiseplan - auch wenn sie allein den Magnesium-Bedarf eines kranken oder gestressten Körpers in der Regel nicht ausgleichen können.

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